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Die 8A unterwegs…

Am Dienstag, den 08.11. hat die Klasse 8A den widrigen Wetterverhältnissen zum Trotz den Weg in das Schwarze Moor nach Resse angetreten, um eine etwa ein Hektar große Moorfläche zu entkusseln. Bei leichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt wurden mit bloßer Schülerkraft Birken und Kiefern aus dem Boden gerissen, um der typischen Moorflora das Wachstum im Frühjahr zu erleichtern und so die Biodiversität im Moor zu fördern. Die jungen Bäume nehmen der bodennahen Moorvegetation mehr und mehr das Licht und trocknen die Moorflächen durch das weitere Wachstum zunehmend aus. Der Winter ist somit die optimale Zeit, die Gehölze zu entfernen.

Und auch wenn das Ergebnis im ersten Moment wie ein Schlachtfeld erscheinen mag, erfüllt diese Aufgabe einen wichtigen ökologischen Nutzen und trägt zum Erhalt der Moorflächen bei.
 Unterstützt und angeleitet wurden wir durch Herrn Hein vom Hegering Wedemark sowie unseren ehemaligen Kollegen Herrn Kowahl. Für ein leckeres Frühstück hat Frau Prendel vom MOORiZ gesorgt
. Vielen Dank dafür!

Wer übrigens selbst einmal Lust hat das Moor zu „entkusseln“ findet zum Beispiel auf der Homepage des MOORiZ weitere Termine. 



KOC

Der Biologiekurs BI2 auf Abschiedstour (2016)

Auch wenn es die letzte Woche der Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs ist, haben sie es sich nicht nehmen lassen noch einmal praktisch im Gelände zu arbeiten.
Passend zum Kursthema des vorangegangenen Semesters ging es an die „Große Beeke“, um Renaturierungsmaßnahmen in Theorie und Praxis direkt vor Ort erfahrbar zu machen.

Angeleitet durch Frau Schwertmann, Umweltschutzbeauftragte der Gemeinde Wedemark, wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Teilabschnitt der Großen Beeke in Elze/Bennemühlen entlang geführt. Schon hier wird das Ausmaß der menschlichen Überformung des Fließgewässers mehr als deutlich. Wie mit dem Lineal gezogen fließt die Große Beeke durch den Ort. Zum Teil reicht die Bebauung bis an das Flussufer. Strömungsgeschwindigkeit und Tiefenerosion nehmen so deutlich zu und Lebensräume gehen durch die Begradigung verloren.

Als Frau Schwertmann mit den ersten Maßnahmen zur Renaturierung begann, war das Gewässer in einem schlechten ökologischen Zustand und hoch belastet. Heute entspricht der Zustand der Güteklasse II bis III, also gering bis mäßig belastet, ein großer Fortschritt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Abwasseraufbereitung mehrheitlich zentralisiert wurde und so kleinere Kläranlagen, wie zum Beispiel in Elze, direkt an der Großen Beeke, nahezu funktionslos geworden sind.
Hier bieten sich Möglichkeiten der Natur wieder etwas Lebensraum zurückzugeben. Entlang der Großen Beeke wurden im Uferbereich etwa 50 Erlen gesetzt. Sie dienen der Verfestigung des Uferbereichs, verringern die Seitenerosion und bilden durch den Laubfall die Grundlage für viele Lebewesen in diesem Ökosystem.

Des Weiteren haben die Schüler in einem leer stehenden Gebäude der ehemaligen Kläranlage vielfältige Nistplätze für Schwalben und Fledermäuse geschaffen. Wir sind gespannt welche Arten hier demnächst vielleicht einziehen werden…
Unterstützt wurde der Kurs tatkräftig durch Herrn Schwertmann und Herrn Linne vom NABU. So wurde gehämmert, gebohrt, geschraubt und sogar geschweißt.

Nach der Arbeit haben sich dann alle ihre Bratwurst redlich verdient. Bei schönem Wetter gab es somit das erste Grillgut des Jahres…

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Wer mehr wissen will oder sich vielleicht aktiv für den Umweltschutz in seiner Gemeinde einbringen will kann sich hier informieren:
http://www.extra-verlag.de/wedemark/lokales/gewaesserentwicklung-in-elze-vorgestellt-d49194.html

Oder hier melden:
ursula.schwertmann@wedemark.de
c.kossenjans@gym-mellendorf.de

Exkursionsbericht bi2 Jg.11 (2014)

Am 17.12.2014 um 7.45 traf sich unser Biologie Leistungskurs des 11. Jahrgangs unter Leitung von Herrn Kossenjans in gewohnt bester Laune am Mellendorfer Bahnhof. Exkursionstag!

Ein Besuch bei der Wilhelm-Raabe-Schule in Hannover steht an. Den Schülern des Gymnasiums steht dort ein modernes Labor zur Verfügung, welches den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Biotechnologie erleichtern soll. Ein Blick in die Praxis bietet sich an, da unser derzeitiges Unterrichtsthema Genetik ist. Mit einem 18-seitigen Schülerskript wurden wir gut auf unsere Exkursion vorbereitet und konnten schon im Vorfeld erste Eindrücke sammeln.

Nach Bahn- und Busfahrt wurden wir gegen 9 Uhr vom Sport- und Biologielehrer Herrn Heimhilcher begrüßt und mit einer Power-Point-Präsentation in den zeitlichen und inhaltlichen Plan für unseren Besuch eingewiesen. Mit weißen Schutzkitteln, Laborhandschuhen und Schutzbrillen ausgestattet ging es daraufhin ins Labor, wo wir uns jeweils zu zweit an die Arbeitsplätze aufteilen konnten. Dort erwartete uns alles was das Biologenherz begehrt: Pipetten, Petrischalen, Skalpelle und noch vieles mehr. Nun war es an uns, mithilfe des Versuchsprotokolls und genauem Arbeiten, die Verwandtschaften der unterschiedlichen Kohlarten zu belegen.

Ob Blumenkohl, Kohlrabi oder Weißkohl, viele Kohlarten standen uns für die Versuche zur Verfügung. Nachdem wir jeweils unseren Kohl zerkleinert haben, um an die DNA zu gelangen, haben wir mithilfe der Polymerasekettenreaktion (PCR) bestimmte Abschnitte in der DNA gezielt vervielfältigt, um weitere Untersuchungen durchführen zu können. Nach einigen weiteren Arbeitsschritten kamen wir letztendlich zu der Erkenntnis, dass sich die einzelnen Kohlarten zwar in gewisser Weise ähneln und somit verwandt sind, jedoch ist der Grad der Verwandtschaft von Kohlsorte zu Kohlsorte unterschiedlich stark ausgeprägt. Dies konnten wir durch die Gelelektrophorese sichtbar machen. Hierbei werden die DNA-Stücke nach ihrer Länge getrennt, an eine Elektrode angelegt und durch eine spezielle Färbetechnik unter UV-Licht sichtbar gemacht.

Gemeinsam mit unserem neu erlernten Wissen und praktischen Kenntnissen, im Bereich der Gentechnologie, verließen wir gegen 15 Uhr das Labor. Hinter uns lag eine spannende Exkursion, die uns einen tollen Einblick in die praktische Anwendung der Biologie verschafft hat.

Lea Langenberger & Patrick Polzer

Besuch im Genlabor in der IGS Garbsen (2013)

Am 04. Juni 2013 haben wir, die Klasse 10A, mit unserem Biolehrer Herrn Fraaß einen Ausflug in das HannoverGen-Schülerlabor der IGS Garbsen gemacht, um uns explizit mit transgenem Raps und den dazu gehörigen molekularbiologischen Arbeitsweisen auseinanderzusetzen. 

Nachdem wir umfangreich von Frau Nordmeyer über das Benutzen der höchst professionellen Laborgeräte informiert wurden, begann bereits unsere praktische Arbeit. Wir haben insgesamt drei verschiedene Experimente durchgeführt, um das Resultat einer geschnittenen Bakteriumplasmid-DNA vorzufinden, welche das Fundament für die Herstellung von gentechnisch veränderten Pflanzen ist. Zuerst haben wir die Plasmid-DNA aus dem Bakterium Escherichia coli (E.coli) isoliert. Hierbei dienten drei Lösungen, in denen die Bakterien gelöst wurden, die bakteriellen Proteine sowie die DNA denaturierten und ausschließlich die DNA renaturierte. Nun wurde die Plasmid-DNA in Isopropanol gefällt, nach erneutem Zentrifugieren als Pellet sichtbar, durch das Ethanol im Pellet „gewaschen“ und schließlich frei von Ethanol in Wasser gelöst. Weiter ging die praktische Arbeit mit dem Schneiden der Plasmid-DNA mithilfe der Restriktionsenzyme. Hierzu wurde die Plasmid-DNA mit einem Restriktionspuffer und zwei Enzymen vermischt und anschließend der Reaktionsansatz bei 37°C (die optimale Reaktionstemperatur für die Enzyme) inkubiert. Zuletzt haben wir die Gel-Elektrophoretische Auftrennung der Reaktionsprodukte kennengelernt. Dazu wurde der Reaktionsansatz in die Taschen des Agarose-Gels aufgetragen. Diese Methode analysiert die Plasmid-Fragmente nach dem Schneiden und sortiert die DNA-Banden nach ihrer Größe, welche schließlich unter UV-Licht sichtbar gemacht wurden. Zwischen den einzelnen Experimenten konnten wir durch Frau Nordmeyer unser schulisches Grundwissen  intensivieren und um sich besser eine Meinung über gentechisch veränderten Raps bilden zu können, endete unser Aufenthalt im Genlabor mit einer kleinen Debatte.

Auch wenn nicht bei allen von uns das gewünschte Resultat zum Vorschein kam, war der Ausflug dennoch ein voller Erfolg. Wir haben einen großen Einblick in die Welt der Gentechnik bekommen, besonders hinsichtlich der praktischen Arbeit im Labor, und sind nun bestens über transgenen Raps informiert.

Janne Frenzel, 10A

HannoverGen - Bioausflug zur Wilhelm-Raabe-Schule (2013)

Am 13.02.2013 sind wir, der Biologiekurs von Hr. Fraaß, zum Labor der Wilhelm-Raabe-Schule in Hannover gefahren, um uns über molekulargenetische Arbeitsweisen am Beispiel von gentechnisch verändertem Mais zu informieren.

Wir haben verschiedene Versuche durchgeführt, um Transgenität nachzuweisen. Zunächst haben wir eine DNA-Extraktion aus frischem Pflanzenmaterial und Lebensmitteln durchgeführt. Anschließend amplifizierten wir verschiedene Gene mittels der Polymerasenkettenreaktion. Zuletzt konnten wir mit der Gel-Elektrophorese ermitteln, ob Lebensmittel oder Pflanzenteile gentechnisch veränderte Bestandteile enthielten oder nicht. Zwischen den praktischen Teilen haben wir uns mit den theoretischen Hintergründen auseinandergesetzt, um unser Wissen über dieses Thema zu vertiefen. Höhepunkt war das selbstständige Anlegen unserer eigenen DNA-Gelelektrophorese, welches ein Verfahren ist, bei dem verschieden lange DNA-Stücke sortiert bzw. getrennt und sichtbar gemacht werden können. Nachdem das Gel mit einem Farbstoff behandelt wurde, wurden die DNA-Banden nach ihrer Größe getrennt unter dem UV-Licht sichtbar. Im Ergebnis zeigte sich, dass die von uns verwendeten Pflanzenmaterialien und Lebensmittel zum Teil gentechnisch verändert waren. Dies zeigte uns, wie präsent das Thema Gentechnik in der heutigen Gesellschaft ist.

Durch den Ausflug konnten wir uns einen Einblick in diese biologischen Prozesse und Arbeitsweisen verschaffen, um uns nun eine bessere Meinung zum Thema Gentechnik bilden zu können. Die im Unterricht erlernten Fachkenntnisse konnten durch das praktische Arbeiten gut verbildlicht werden. Einige von uns können sich eine Arbeit wie diese im Labor auch für ihre Zukunft vorstellen.

Sina Eibl, Svea Koop, Hannah Siedler

Aktuelles

FSJlerin / FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport zum 15. Juli 2017 gesucht!

Das Gymnasium Mellendorf und der Mellendorfer Turn-Verein suchen zum 15. Juli 2017 eine FSJlerin / einen FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport.

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Frankreichaustausch mit Mantes-la Ville - Nr.5

Am Donnerstagmorgen trafen sich 17 Schüler des 9.Jahrgangs und 2 Lehrerinnen am Bahnhof in Mellendorf. Alle hatten einen mehr oder weniger großen Koffer dabei, vor allem aber waren alle in Vorfreude auf 10 Tage in Frankreich.

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Das GM ist mit zwei Teams bei der Roberta-Challenge 2017 erfolgreich dabei

Am 15.03. fand im Lichthof der Leibniz-Universität Hannover die diesjährige Roberta-Challenge statt. Die GM Schülerteams mit ihrem Coach Martin Reuß belegten Platz zwei und Platz elf in der Senior-Klasse.

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