Haus1

Schüleraustausch Horncastle

Einen wesentlichen Beitrag zur Sprachpraxis sowie zum interkulturellen Lernen leistet unser Schüleraustausch, der seit vielen Jahren in Partnerschaft mit der Queen Elizabeth Grammar School in Horncastle in der Nähe von Lincoln durchgeführt wird.

Wir können jedes Jahr britische Schüler in der Wedemark begrüßen, die den normalen Unterricht besuchen, aber auch Ausflüge in die Umgebung machen, genannt seien hier der Zoo Hannover, die Autostadt Wolfsburg, Celle, aber auch das Konzentrationslager Bergen Belsen.

Das wichtigste ist jedoch der unmittelbare Kontakt zwischen den Schülern und Familien, der beiden Seiten unvergessliche Erfahrungen und Einblicke bringt. Wir sind sehr stolz, den Austausch durchführen zu können und die Pflege und Fortsetzung dieser Partnerschaft ist ein zentrales Anliegen der Fachgruppe.

Welcome to Horncastle! (2016)

Es ist ein Schüleraustausch mit Tradition. Jedes Jahr treffen sich Schüler des GM und der englischen Partnerschule aus Horncastle. Bereits im vergangenen November wurden wir Mellendorfer von unseren britischen Partnern besucht. In der Woche vom Freitag, den 15., bis zum Freitag, den 22. April, zog es nun die deutschen Neuntklässler begleitet von Frau Brönstrup und Herrn May nach England...
Um drei Uhr morgens aufstehen, um viertel nach vier Treffen am Flughafen, Abflug gegen viertel nach sechs: Der Beginn der Reise nach England war eher hektisch. Es folgten eine Tour durch das verregnete London, vorbei an all den Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat, eine lange Busfahrt - Stau inbegriffen - und endlich, gegen halb elf Uhr abends die Ankunft an der "Queen Elizabeth Grammar School" in Horncastle und das erste herzliche Aufeinandertreffen mit den britischen Gastfamilien.
Doch damit begann der Austausch erst richtig...
Das Wochenende mit der Gastfamilie verbrachten alle auf ihre Weise: Schwimmen, Kino oder Ausflüge in die Umgebung wie den Küstenort Skegness und am Sonntag eine gemeinsame Party.
Die folgende Woche bot viel Programm: Montags ging es ins Castle Museum von York, anschließend durch die alten Gassen der Stadt.
Am darauffolgenden Tag konnten wir selbst erfahren, wie der Alltag an einer englischen Schule aussieht und wie er sich von unserem unterscheidet: Eine grundlegende Umstellung war das englische Kurssystem, das bei uns erst in der Oberstufe angewandt wird. An die dadurch bedingten häufigen Raumwechsel musste man sich daher erst gewöhnen. Auf große Begeisterung stieß der Schulhof, der riesige Rasenflächen und fünf Tennisplätze bot, auch die Mensa war unerwartet gut, entgegen aller Vorurteile gegen das englische Essen.
Am Mittwoch fand eine Stadtrallye durch Horncastle statt und am Donnerstag schließlich besuchten wir Lincoln mit seiner beeindruckenden Kathedrale und dem Castle. Danach gingen alle noch miteinander bowlen.
Nach dem letzten gemeinsamen Abend kam der Freitag, der Tag der Abreise. Nach einem Abstecher nach Windsor ging wieder mit dem Flieger nach Deutschland, wo wir gegen neun Uhr aufsetzten.
Der Austausch brachte viele positive Erfahrungen mit sich. Zusätzlich zu einer einfach schönen Zeit haben viele von uns sprachliche Fortschritte machen und Vorurteile gegenüber England abbauen können. Obwohl der Austausch nur eine Woche dauerte, wurden Freundschaften zwischen Engländern und Deutschen geschlossen, weitere Besuche sind bereits in Planung. Wir freuen uns darauf.

Moritz Blume

Englische Gäste verbringen unvergessliche Woche am Gymnasium Mellendorf (2015)

Der traditionsreiche Englandaustausch am Gymnasium Mellendorf ging in die nächste Runde. Am Dienstag, den 1.12. wurde die englische Gruppe durch Bürgermeister Helge Zychlinski, den stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums, Walter Schwarz, sowie Karen Drews vom Förderverein des Gymnasiums begrüßt. Als Gastgeschenke überreichte der Förderverein Taschen und Jahrbücher des Gymnasiums. 

Vom Freitag, den 30.11. bis Freitag, den 4.12. verbrachten 34 Schülerinnen und Schüler der Queen Elizabeth Grammar School in Horncastle eine Woche bei Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs des Gymnasiums. Nach einem gemeinsamen Wochenende in den Familien standen Ausflüge nach Goslar (historisches Erzbergwerk Rammelsberg sowie historische Altstadt), Bremen (Universum und Altstadt, ermöglicht durch den Förderverein) und Wolfsburg (Autostadt), ein Schulbesuch am Gymnasium sowie ein gemeinsamer adventlicher Nachmittag auf dem Programm. Am gemeinsamen Nachmittag gestalteten die englischen und deutschen Partner unter anderem eine Collage, in der sie ihre Erlebnisse und gemeinsamen Erfahrungen festhielten.  

Wie jedes Jahr wurde der Austausch von Marion Hogg (Queen Elizabeth Grammar School) und Michael Sassenberg (Gymnasium Mellendorf) organisiert. Ein besonderer Dank gilt natürlich den beteiligten Familien und Lehrern, die durch ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft den Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

Der Gegenbesuch in Horncastle wird im April 2016 stattfinden.

SAS

Das GM in Horncastle 2014

Als wir am Flughafen ankamen, wartete der Bus bereits auf uns. Voller Vorfreude sahen wir unserem Aufenthalt in den Familien entgegen. Doch bevor es losging, besichtigten wir den Tower of London und sahen uns auch den Rest Londons an. Nachdem jeder seine Fotos von der Tower Bridge, Big Ben, dem London Eye und dem Buckingham Palace gemacht hatte, hatten wir noch Zeit zum Shoppen. Nachmittags brachen wir endlich nach Horncastle auf. Dort wurden wir herzlichst von unseren Familien empfangen. Das Wochenende verbrachte jeder anders, doch viele waren in Skegness, Lincoln oder im Kinema in the woods.

Montag gingen wir mit in die Schule und sahen unsere deutschen Freunde wieder. Dienstag fuhren wir nach York und besuchten das Castle Museum. Mittwoch waren wir bis zur Mittagspause wieder mit unseren Austauschpartnern in der Schule, nachmittags machten wir eine Schnitzeljagd durch Horncastle. Am Donnerstag, unserem letzten Tag in den Familien, sahen wir uns die Kathedrale in Lincoln an und gingen danach gemeinsam mit all unseren Austauschpartnern zum Bowling. Freitagmorgen fiel der Abschied schwer, doch gegen neun Uhr machten wir uns auf den Weg nach Cambridge, wo wir das King's College besichtigten. Natürlich hatten wir bei jedem unserer Ausflüge Zeit zum Shoppen.

Abends stiegen wir mit gemischten Gefühlen ins Flugzeug. Einerseits freute man sich auf zu Hause, doch andererseits wollte man noch nicht zurück. Alles in Allem war es eine Woche, die man nicht so schnell vergessen wird.

Alice Chi, Cheyenne Stephan, 9C

Horncastle 2013 - Weblog

Tag 8 - Freitag, 8. März

Es gab einen tränenreichen Abschied bevor wir in Horncastle aufbrachen. Die Stimmung war gedrückt, da keiner genau wusste, wann man sich wiedersehen würde. Obwohl sich fast alle versprochen hatten, sich bei der nächst möglichen Gelegenheit zu besuchen.

Wir fuhren etwa zweieinhalb Stunden nach Cambridge, um dort das King´s College mit seiner Kapelle zu besichtigen.
Danach hatten wir natürlich auch wieder genügen Zeit in kleinen Gruppen durch die Stadt zu gehen.

Später trafen wir uns wir wieder am Bus und kamen nach einer halben Stunde am Flughafen an-nur waren wir leider drei Stunden zu früh dort. Wir gaben unser Gepäck ab und gingen in den Abfertigungsbereich, wo wir uns zwischen den Läden und den Restaurants beschäftigten. Es herrschte eine seltsame Stimmung, denn auf der einen Seite waren wir erleichtert wieder nach Hause zu fliegen und auf der anderen Seite hätten wir nicht gedacht, dass uns unsere Gastfamilien so sehr ans Herz wachsen würden. Am Ende waren wir aber doch alle glücklich, als wir nach der Landung in Hannover endlich unsere Familien wieder sahen.

Tag 7 - Donnerstag, 7. März

Obwohl wir alle mit guter Laune zur Schule kamen, merkte man doch, dass es der letze Tag war, den wir komplett in England verbringen würden. Es ist unglaublich wie schnell die Woche in Horncastle vergangen ist.

Den letzten Tag in Horncastle verbrachten wir in Lincoln, wo wir die Kathedrale und die Burg besichtigten. Dadurch dass wir freundlicherweise durch die Gebäude geführt wurden, erfuhren wir viele spannende Dinge und Geschichten über die Bauwerke und die Menschen, die mit ihnen in Verbindung standen. Der Höhepunkt der Tour war die Magna Carta von Lincoln zu sehen, die ein solch wichtiger Teil der Geschichte der Rechte des einfachen Volkes in England war.

Nach der Führung konnten wir uns zwei Stunden lang allein in Dreiergruppen in Lincoln beschäftigen und fuhren dann mit unserem Bus zu einer Bowlinghalle. Vor Ort trafen wir uns mit unseren Austauschschülern und ließen den Austausch beim Spielen ausklingen.

Tag 6 - Mittwoch, 6. März

Heute gingen wir wieder mit unseren Austauschschülern in den Unterricht, doch die erste Stunde verbrachten alle Schüler, die am Austausch teilnahmen, damit mathematische Rätsel zu lösen. Diese waren abwechselnd auf Deutsch und Englisch beschrieben, sodass wir uns mit unseren Austauschschülern absprechen mussten, um die Aufgaben zu lösen.
Danach hatten ebenfalls alle Paare Sport. Wir lernten, wie man Netball spielt und hatten auch die Möglichkeit den anderen zu zuschauen.

Anschließend hatten wir alle Unterricht nach dem normalen Stundenplan, wobei ich während der Pause meine Austauschschülerin verloren hatte und so vorerst mit in den Unterricht einer anderen Gruppe gegangen bin. Doch nach kurzer Zeit hatte meine Austauschschülerin mich wiedergefunden.

Zwei Stunden später hatten wir Mittagspause, nach der sich die deutschen Schüler zu einer Stadt Rally in Horncastle trafen. Dabei haben wir die Stadt um einiges besser kennen gelernt und viele interessante Leute getroffen.

Wir waren pünktlich vor Schulschluss wieder da und liefen unseren Austauschschülern geradewegs in die Arme. Meine Austauschschülerin hatte mit ihrem Netballteam ein Spiel, weshalb wir mit ein paar anderen in der Schule blieben. Am Ende gewannen das Team der QEGS mit 24:20, was wir alle bei Fish and Chips feierten.

Zu guter letzt fand auch noch ein Elternsprechtag statt, an dem sowohl Eltern als auch Schüler teilnahmen. Indessen schauten wir The Hunger Games auf Englisch.

Tag 5 - Dienstag, 5. März

Die Busfahrt nach York ist vielleicht nicht die kürzeste, doch es hat sich gelohnt! Nachdem sich alle an der Schule eingefunden hatten, fuhren wir um circa 9:20 Uhr los und machten uns auf in das eineinhalb Stunden entfernte York.

Wir kamen zeitig an und gingen als erstes in eines von York´s Museen. Im Castle Museum wurden die Lebensstile während der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte in York und daher auch in England anschaulich dargestellt. Ebenso konnte man den ehemaligen Kerker besichtigen. Anschließend hatten wir eine kurze Pause um zu essen und gingen dann an der Ouse entlang zum York Minster - der Kathedrale von York. Dort teilten wir uns in Dreiergruppen auf und hatten zweieinhalb Stunden Zeit einzukaufen und York auf eigene Faust zu erkunden.

Später trafen wir uns wieder am Bus und fuhren zurück. Mit einer halben Stunde Verspätung kamen wir um 18:30 Uhr in Horncastle an. Am Abend haben meine Gastmutter, meine Austauschschülerin und ich noch einen typisch britischen Victoria Sponge Cake gemacht und haben nebenbei das Fußballspiel zwischen Manchester United und Real Madrid geschaut.

Tag 4 - Montag, 4. März

Es ist wirklich sehr angenehm mit einem roten Doppeldecker zur Schule zu fahren, auch wenn unser Bus Verspätung hatte. Ich wurde schon vorab gewarnt, dass die Schulbusse je nach Fahrer zu unterschiedlichen Zeiten kommen und war beeindruckt als ich mitbekommen hatte, dass man sich mit einer Art Telefonkette zwischen den Schülern zu helfen wusste.

Als erstes mussten wir zum Assembly, der üblichen Schulversammlung am Montag, zu der alle Schüler zu erscheinen haben. Wir fielen natürlich extrem auf, da wir die einzigen waren, die keine Schuluniform trugen. Aufmerksamerweise wurden wir mit ein paar Worten auf Deutsch von der Direktorin begrüßt, die anschließend eine kleine Rede über den Red Nose Day hielt.

Danach hatte ich mit zwei anderen Austauschschülern und unserer Klasse die erste Unterrichtsstunde an der Queen Elisabeth Grammar School in Horncastle- und zwar Sport. Allen Deutschen fiel natürlich sofort auf, dass es keine Doppelstunden gab und was manchmal so nervig scheint, hat uns an diesem Tag wirklich gefehlt, denn uns ist klar geworden wie viel mehr Möglichkeiten man mit einer Stunde mehr hat. Leider ist aus diesem Grund nur beim Üben der richtigen Wurfposition beim Handball geblieben.

Technologie war unser nächstes Fach. Die Schüler der neunten Klasse sollten während dieser Stunde dreidimensionale Skizzen von ihnen entworfenen Gegenständen am Computer anfertigen. Als die Klingel das Ende der Stunde verkündete schienen die 50 Minuten wieder wie im Flug vergangen zu sein.

Nun stand Deutsch auf dem Stundenplan und wir waren gespannt darauf, was uns erwarten würde. Das Thema der Stunde waren Seifenopern und nach Klärung des Begriffs mussten die Schüler ein Diktat schreiben. Froh darüber einfach eine Stunde lang entspanne zu können war ich überrascht, als ich vom Lehrer aufgefordert wurde das Diktat zur Korrektur an die Tafel zu schreiben. Nervös, da ich mich nicht unbedingt vor der ganzen Klasse blamieren wollte, ging ich nach vorne und zum Glück habe ich das Diktat ohne große Zwischenfälle überstanden.

Die letzte Stunde vor der Mittagspause war Musik, doch wir hatten nur eine Ersatzaufgabe, da es sich um eine Vertretungsstunde handelte. Es war sehr seltsam schon nach vier Stunden eine 50 Minuten Pause zu haben und so folgten wir einfach unseren Austauschschülern in die Mensa. Anschließend hatten wir Erdkunde und Englisch, doch wir haben in Erdkunde nur eine Diskussion geführt, wieso es sich lohnt dieses Fach für sein GCSE-Examen zu wählen. Später in Englisch hat der Lehrer uns netterweise angeboten einfach ein bisschen in der Bücherei zu stöbern, weil er mit der Klasse ein Gedicht bearbeiten wollte.

Zurück im Bus alberten meine Austauschschülerin und ich mit den anderen Schülern rum und ich war erstaunt, dass ich beim Sprechen nahezu immer verstanden wurde. Aber mittlerweile hatte ich mich tatsächlich schon sehr daran gewöhnt die ganze Zeit über Englisch zu sprechen und je mehr ich sprach, desto leichter wurde es. Nach dem Mittagessen wollte mir meine Austauschschülerin zeigen, was sie gerne in ihrer Freizeit unternahm und so gingen wir zusammen mit ihrem Vater zum Reitstahl, wo sie mir ihre Pferde zeigte und wir eine Freundin von ihr trafen.

Tag 3 - Sonntag, 3. März

Heute hieß es früh aufstehen, denn meine Gastfamilie hatte geplant, mit mir in das eineinhalb Stunden entfernte Aquarium The Deep zu fahren. Dort wollten wir uns mit mit einer zweiten Gastfamilie treffen und zusammen das Aquarium besichtigen, doch diese traf erst mit einer Stunde Verspätung ein. Dennoch hatten wir später viel Spaß während unserer Besichtigung.

Für den späten Nachmittag war eine Party geplant, die unsere Austauschschüler schon seit einer Woche vorbereitet hatten. Leider stellte sich heraus, dass es ein Missverständnis bei der Buchung des Saals gegeben hatte und wir deshalb bei einer der Gastfamilien feiern mussten. Doch trotz der anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir alle einen tollen Abend, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tag 2 - Samstag, 2. März

Ich hätte nicht gedacht, dass die Zeitverschiebung von einer Stunde einen großen Unterschied machen würde, doch ich war erstaunt, als ich schon um 8:00 Uhr englischer Zeit ausgeschlafen war. Nachdem meine Austauschschülerin, ihre Eltern und ich gefrühstückt hatten, fuhren wir nach Lincoln,der nächst größten Stadt. Dort trafen wir uns mit vielen anderen Schülern aus dem Austauschprogramm. Als Gruppe gingen wir gemeinsam durch die Einkaufsstraßen und in das kleine Einkaufszentrum, wobei wir eine Menge Spaß hatten und teilweise auch erleichtert waren, endlich wieder ein bisschen Deutsch sprechen zu können.

Während wir unterwegs waren, verging die Zeit ungewohnt schnell, denn als sich die ersten Paare verabschiedeten, war es schon nach 16:00 Uhr. Mit den übrig gebliebenen Leuten gingen wir spontan zur nächst gelegenen Bowling Halle Superbowl, wo sich ein spannendes Kopf an Kopf rennen zwischen Deutschland und England entwickelte. Gegen 19:00 löste sich dann auch unsere Gruppe auf und meine Austauschschülerin und ich wurden von ihrer Mutter abgeholt.

Tag 1 - Freitag, 1. März

Ich habe ehrlich versucht positiv eingestellt an diese Situation heranzugehen, doch man kann der Tatsache, dass wir um 4 Uhr morgens aufstehen mussten, leider nichts in dieser Art abgewinnen. Andererseits stieg die Aufregung mit jeder Minute, sodass der fehlende Schlaf schnell vergessen war und Vorfreude wich.

Nachdem alle gegen halb sechs am Terminal B des Airport Hannover eingetroffen waren, begann der Check-in und damit schon unser erstes, kleines Abenteuer, denn als etwa ein gutes Drittel von uns schon die Kontrollen hinter sich gelassen hatten, brach das EDV-System von Germanwings zusammen. Aber schließlich schafften es jeder aus unserer Gruppe an Bord des Flugzeugs, wenn auch mit handgeschriebenen Tickets und ein bisschen Verspätung. Nach einem kurzen Flug erreichten wir den Flughafen in London um 7:20 Uhr, wo wir zügig unser Gepäck abholten und zum Bus brachten. Circa eineinhalb Stunden später erreichten wir endlich unser Ziel - The Tower Of London.

Vor Ort betrachteten wir nicht nur die Kronjuwelen, sondern auch die Waffenkammer, die Tower Bridge und -wenn auch nur aus der Ferne -The Sharp. Es folgten Big Ben und etliche andere Sehenswürdigkeiten wie der Buckingham Palace. Zu guter letzt hatten wir auch genügend Zeit, um in Covent Garden einzukaufen. Um 17:00 saßen wir alle etwas erschöpft, aber dennoch sehr zufrieden, wieder in unserem Bus.

Nun blieben uns noch etwa drei Stunden Fahrt bis nach Horncastle und mit der Zeit wurde es immer ruhiger im Bus - na ja, zumindest bis wir die nächste Raststätte anfuhren, wo sich ein MC Donalds befand. Am Ende kamen wir etwas zu früh an und waren froh einen ruhigen ersten Abend zu haben, um uns an unsere Familien zu gewöhnen.

Horncastle 2012 - Schülerbericht

Als wir Freitagabend in Horncastle ankamen, waren wir schon voller Vorfreude auf unsere Austauschpartner und Gastfamilien, aber auch sehr müde und erschöpft von unserer Reise und unserer Sightseeingtour durch London. In unseren Familien wurden wir freudig empfangen und sind auch gleich müde in die Betten gefallen. Das Wochenende über hatten wir Zeit mit unseren Partnern die Gegend zu erkunden. Viele von uns waren in Lincoln, manche auch in Skegness oder Horncastle.

Die Woche wurde ein abwechslungsreicher Mix aus Schule, Freizeit mit unseren Partnern und vielen Städtetrips. Wir besuchten York, Lincoln und Cambridge. In Lincoln bekamen wir die eindrucksvolle Kathedrale zu sehen, in York besuchten wir das große Castle Museum und in Cambridge bestaunten wir die großen und berühmten Colleges. Natürlich durften wir in jeder Stadt auch shoppen und uns auf eigene Faust etwas umsehen. Auch das Bowlen gemeinsam mit den englischen Schülern war ein Highlight der Woche, das sehr viel Spaß gemacht hat. Alles in allem war der Austausch für uns ein tolles Erlebnis. Unsere „Begleitpersonen“ Frau Brönstrup und Herr Meichsner hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die Woche „Horncastle“ hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Englischkenntnisse zu verbessern und neue Freunde zu finden. Wir hatten alle sehr viel Spaß und dementsprechend schwer fiel uns der Abschied.

Aber wir bleiben in Kontakt!!

Luna Gebauer, Paul Göhlmann, Maximilian Pawlack, Alina Ritter, Jan-Niklas Willer

 Alle Klasse 9C

Horncastle 2012 - Students' report

All of us were looking forward to meeting our host families and exchange partners again, when we finally arrived in Horncastle at about 10 o´clock at night. In the morning we had been on a sightseeing tour in London and the day was full of new experiences and impressions.

We were picked up at school and got to know the rest of the family of our exchange partners. The trip was pretty exhausting, which was why almost all of us went to bed soon.

The weekend was supposed to be spent with the families. It was not too easy to understand every single word, but we got used to it quite quickly. A few of us went to Lincoln or Skegness. It is a very nice place to relax, because it is situated on the coast.

The following week was planned with schooldays and trips to different cities, for example York, Lincoln or Cambridge. We looked at Lincoln Cathedral and visited the nice Castle Museum in York. Cambridge highly impressed us with its great and famous colleges.

And yes – of course we were allowed to do some shopping in each city…

Another highlight was the bowling evening with our exchange partners. It’s too bad that we didn’t go in for too much together with our partners. So this evening was something very special. We all enjoyed it – for sure.

This exchange gave us the possibility to improve our English (which is great now!!) and to get to know a few new people. We had quite a lot of fun there and accordingly the “farewell” minutes were terrible.

But we will stay in contact! And maybe… maybe well see a few well known faces in summertime again…

Luna Gebauer, Paul Göhlmann, Maximilian Pawlack, Alina Ritter, Jan-Niklas Willer
9C

Horncastle 2011

Bericht vom Englandaustausch mit der Queen Elisabeth Grammar School in Horncastle im März 2011

Gatwick? Das ist doch an der falschen Seite von London… So oder ähnlich dachten wohl einige Teilnehmer unserer Gruppe, die Kollegen eigeschlossen, als im Januar unser Zielflughafen von Stansted (nördlich von London) in Gatwick (auf südlicher Seite) umgeändert wurde. Dies sollte jedoch die einzige Unwägbarkeit in einem ansonsten sehr harmonischen und erfolgreichen Austausch bleiben. Insbesondere das Miteinander in den Familien funktionierte im Allgemeinen sehr gut und es wurden viele spannende Einblicke in den englischen Alltag gewonnen und gewiss einige Freundschaften geschlossen.

Die 37 Schülerinnen und Schüler aus dem neunten Jahrgang brachen am 9. März unter Begleitung einer Kollegin und Herrn Sassenberg um 6:35 in der Früh vom Flughafen Hannover Richtung London auf, wo die Gruppe bereits vom englischen Busunternehmen in Empfang genommen wurde. Auf der Westminster Bridge trafen wir dann auf den englischen Kollegen Mr. Hogg, der uns auf eine spannende Tour durch London mitnahm. Die Houses of Parliament, Westminster Abbey, Downing Street, Whitehall, der St. James’s Park, Buckingham Palace und Trafalgar Square (siehe Foto) wurden angesteuert, ehe es am Covent Garden die erste Möglichkeit zum allseits herbeigesehnten Shopping gab. Den Tag in London schloss ein Besuch im Tower of London ab, und dann ging es mit dem Bus weiter nach Horncastle, Lincolnshire.

Der Donnerstag wurde gemeinsam mit den englischen Partnern in der Schule verbracht, hier hatten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in einen normalen englischen Schultag zu bekommen. Hierbei wurde die Mitarbeit unser Schüler von vielen Kollegen ausdrücklich gelobt – auch wenn einige unserer Schüler erfahren mussten, dass doch eine strengere Disziplin in Bezug auf Schülerverhalten im Unterricht erwartet wird… Am Freitag fuhren die deutschen Schüler nach York, wo das Castle Museum sowie das York Minster besichtigt wurden. Es folgte ein erlebnisreiches Wochenende in den Familien. Am Montag stand wieder Schule, diesmal mit einer „Maths Challenge“ gemeinsam mit den Partnern, auf dem Programm. Am Nachmittag entdeckte die Gruppe das kleine, aber gemütliche Horncastle im Rahmen einer Schnitzeljagd. Der Dienstag wurde in Nottingham verbracht, wo die Galleries of Justice (ein Erlebnismuseum zur Geschichte des Strafvollzugs) und die unterirdischen Höhlen besichtigt wurden und ein Streifzug durch den Lace Market, einem Zentrum der englischen Textilfabrikation aus der Zeit der Industrialisierung, unternommen wurde. Am Mittwoch wurde Lincoln, die nächste größere Stadt in der Nähe von Horncastle, besucht. Hier führte uns Mrs. Chambers, die in den letzten Jahren den Schüleraustausch von englischer Seite aus betreut hatte, durch die Lincoln Cathedral und die Burg, wo die Schüler eines der vier letzten verbliebenen Exemplare der Magna Carta bestaunen konnten, einem Dokument, in dem erstmalig zivile Rechte für die Menschen festgeschrieben wurden und das somit eine besondere Bedeutung, auch für unser heutiges Rechtsverständnis, besitzt. Am Nachmittag trafen wir uns mit den englischen Partnern zum gemeinschaftlichen Bowling.

Nun hieß es auch schon Koffer packen – die teilweise um einiges schwerer waren als bei unserer Ankunft – und Abschied nehmen, denn am Donnerstag, den 17. März brach wir wieder Richtung Wedemark auf. Gestoppt wurde noch für einige Stunden in Cambridge, wo die King’s College Chapel besichtigt wurde und zumindest ein flüchtiger Eindruck vom Studentenleben in der Universitätsstadt gewonnen werden konnte. Um kurz nach 23h, etwas früher als geplant, konnten die Eltern unserer Teilnehmer dann schließlich ihre Kinder wieder in die Arme nehmen. Und so schön es auch ist, wieder zu Hause zu sein – wir haben eine wunderschöne Zeit in England verbracht, Freundschaften vertieft und die Beziehungen zwischen unseren Schulen gefestigt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir wieder mit einer so großen Gruppe nach England fahren konnten und danken natürlich unseren englischen Kollegen, allen voran Mr. Hogg, für die Organisation unseres Austauschs in England aber auch den Eltern unserer Schüler für die Gastfreundschaft, die sie den englischen Partnern bereitet haben, sodass auch diese gerne an ihre Zeit in Mellendorf im letzten November zurückdenken.

SAS

Aktuelles

FSJlerin / FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport zum 15. Juli 2017 gesucht!

Das Gymnasium Mellendorf und der Mellendorfer Turn-Verein suchen zum 15. Juli 2017 eine FSJlerin / einen FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport.

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Frankreichaustausch mit Mantes-la Ville - Nr.5

Am Donnerstagmorgen trafen sich 17 Schüler des 9.Jahrgangs und 2 Lehrerinnen am Bahnhof in Mellendorf. Alle hatten einen mehr oder weniger großen Koffer dabei, vor allem aber waren alle in Vorfreude auf 10 Tage in Frankreich.

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Das GM ist mit zwei Teams bei der Roberta-Challenge 2017 erfolgreich dabei

Am 15.03. fand im Lichthof der Leibniz-Universität Hannover die diesjährige Roberta-Challenge statt. Die GM Schülerteams mit ihrem Coach Martin Reuß belegten Platz zwei und Platz elf in der Senior-Klasse.

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