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Exkursionen

Zu Besuch in der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Mellendorf (2016)

Ev. Religionskurs 5b / 5c mit Frau Jaap

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Evangelisch – Katholisch“ besuchten 29 Schülerinnen und Schüler des evangelischen Religionskurses 5b / 5c am Donnerstag, den 15. Dezember in der 5. und 6. Stunde die St. Georgs-Kirche und die St. Maria Immaculata-Kirche in Mellendorf. Nach einem zehnminütigen Spaziergang durch Mellendorf kamen wir bereits in der offenen St. Georgs Kirche an der Wedemarkstraße an.

Barockaltar in St. Georg in Mellendorf

In der evangelischen Kirche erfuhren wir, dass im Jahr 1225 erstmals in einer Urkunde eine Kirche in Mellendorf erwähnt wurde, die allerdings viel kleiner als die heutige Kirche gewesen sein muss. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1497. Dies kann man an einem Pfeiler in der Kirche erkennen, an welchem die römische Ziffer für dieses Jahr eingelassen wurde MCCCCXCVII. Außerdem entdeckten wir im Kirchenschiff die typischen Bestandteile einer (evangelischen) Kirche wie Kanzel, Altar, Taufkerze, Orgel, Gesangbücher, Liedertafel und den für diese Jahreszeit wichtigen Adventskranz mit den leuchtenden roten Kerzen entdecken können. Leider durften wir die Orgel, die auf der Empore über dem Kirchenschiff ihren Platz hat, nur von weitem bestaunen. Am Ausgang der Kirche nutzten einige Schülerinnen die Gelegenheit, sich im „Gästebuch“ der Kirchengemeinde für den Ausflug zu bedanken.
Nach weiteren zehn Minuten Fußweg wurden wir gegen 12.30 von Pfarrer Lütge am Karpatenweg in Mellendorf in Empfang genommen.

St. Maria Immaculata

Er nahm sich viel Zeit für das Vorstellen dieser besonderen (und modernen) katholischen Kirche und erklärte die Funktion des Tabernakels und des ewigen Lichtes sowie die bildlichen Darstellungen in der Kirche. Auch wenn eigentlich erst Weihnachten das versteckte Marienbild hinter dem Altar der Gemeinde gezeigt wird, durften wir wenige Tage vor Weihnachten schon einen Eindruck davon bekommen, was den Gottesdienstbesuchern am Heiligabend erst offenbart wird.
Besonders spannend war für uns der Besuch der Marienkapelle sowie des Beichtraumes. Pfarrer Lütge erklärte hier noch einmal die Besonderheit des Beichtgeheimnisses, das unter dem Schutz des heiligen Nepomuks steht.
Nach spannenden und eindrücklichen Besichtigungen der beiden Kirchen nahmen wir nach fast 90 Minuten für den Rückweg zur Schule sprichwörtlich die „Beine in die Hand“, um rechtzeitig die abfahrenden Busse zu erreichen.

JAP

Zu Besuch bei der Langenhagener Tafel und den Wedemärker Ausgabestellen (2016)

Am Freitag, den 9. Dezember sowie am Montag, den 12. Dezember 2016 besuchten die Schülerinnen und Schüler des ev. Religionskurses 7 von Frau Jaap in Kleingruppen die Langenhagener Tafel und die beiden Ausgabestellen der Tafel in den evangelischen Kirchengemeinden in Bissendorf und Elze.
Frau Holtmann, die Vorsitzende der Tafel, erwartete uns bereits mit ihrem Team in der Ausgabestelle der Emmauskirchengemeinde in Langenhagen. Wir wurden von ihr durch das Lager und den Kühlraum geführt und erhielten einen spannenden Eindruck davon, was die fleißigen Hände aus den Spenden der umliegenden Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Großmärkte in die verschiedenen Tüten füllten.
Die Tafelbewegung in Deutschland - das heißt das Weitergeben von Lebensmitteln an arme und mittellose Menschen - ist Anfang der 90er Jahre in Berlin entstanden. Die Langenhagener Tafel wurde 1998 gegründet und arbeitet sowohl im Lager, bei den Fahrern und in den einzelnen Ausgabestellen ausschließlich mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern, die einen großen Teil ihrer Freizeit jede Woche dieser besonderen Organisation zur Verfügung stellen. Für viele von uns war es sehr eindrucksvoll zu erfahren, was an guten und genießbaren Lebensmitteln jede Woche aussortiert und ggf. im Müll landen würde, wenn die Langenhagener Tafel dieses nicht zum Preis von 1,oo € je Tüte an Bedürftige ausgeben würde.
Nach einem umfassenden Eindruck in Langenhagen machten wir uns auf den Rückweg gen Bissendorf bzw. Elze, um das dort stattfindende wöchentlich Prozedere zu verfolgen. Hier wurden wir von den hilfsbereiten Koordinatoren gleich für die Ausgabe der Tüten eingespannt und durften mithelfen, die unterschiedlichen Tüten (1. Lebensmittel für Einzelpersonen bzw. Familien bis zu 4 Personen, 2. Lebensmittel für muslimische Einzelpersonen bzw. muslimische Familien bis zu 4 Personen, 3. Lebensmittel für Familien ab 4 Personen, 4. Lebensmittel für muslimische Familien ab 4 Personen, 5. Brot und Backwaren, 6. Obst und Gemüse) an die dort bereits wartenden Personen ausgeben. Dies war für uns der eindrücklichste Moment des Tages. Vielen von uns war es weder bewusst, noch hatten wir es erwartet, dass so viele Menschen in der Wedemark auf Hilfe und Lebensmittelspenden angewiesen sind. In beiden Ausgabestellen herrscht bereits jetzt ein Annahmestopp, sodass Wartelisten geführt werden und einige Hilfsbedürftige erst wieder wöchentlich Lebensmittel erhalten, wenn andere von der Liste gelöscht werden.
Zum Abschluss des Tages lässt sich für uns das Fazit ziehen, dass wir zukünftig bewusster unseren Lebensmittelkonsum bedenken und auch im Blick behalten werden, wie vielen Menschen es hier vor Ort sowohl sichtbar als auch „unsichtbar“ schlechter geht als uns. Ohne die Langenhagener Tafel hätten viele von ihnen zum Monatsende nur wenig bzw. gar nichts zu essen.

JAP

Im zentralen Lager der Langenhagener Tafel in der Emmauskirchengemeinde

Treffpunkt Schule – Forum Religion der Hannoverschen Landeskirche am 08.12.2016

Am Donnerstag, den 08. Dezember 2016 sind wir, der Religionskurs Klasse 10D und 10E von Frau Jaap, sowie die Religionskurse von Frau Reuß 10A,B,C und rl1 aus Kl. 11, und von Frau Kuschel die Kurse rl 1 aus Kl. 12 und rl2 aus Kl. 11, nach Hannover ins HCC gefahren. Der Tag stand unter dem Motto „Reden. Handeln. Echt sein“. Dort angekommen, hatten wir nach einer Eröffnungsrede in der Aktionshalle viele verschiedene Möglichkeiten, diesen Tag zu verbringen.
In der Aktionshalle wurde ganz Unterschiedliches angeboten, wie zum Beispiel das Erstellen von Karikaturen, Trampolinspringen, Loopingrad, Fotobox, Comic zeichnen oder Smoothierad. Parallel dazu gab es sowohl vormittags als auch nachmittags noch Workshops, welche alle mit dem Motto „Reden. Handeln. Echt sein.“ zu tun hatten.
Diese Workshops konnte man sich individuell nach seinen Interessen aussuchen.
Im Workshop Improvisationstheater haben wir z.B. mit ein paar Aufwärmübungen begonnen. Danach wurden einige Rollenspiele durchgeführt. Am Ende haben alle Teilnehmer dann auch richtig improvisiert und ein Improvisationstheater gestaltet.
In „Worte mal anders“ hatten wir die Möglichkeit zu lernen, wie man Plakate oder Hausaufgaben anschaulich gestaltet. Außerdem haben wir erfahren, wie man Texte und Zusammenhänge visualisieren kann. Während des Workshops gab es aber auch Phasen, in denen Methoden und Zeichnungen gezeigt wurden und Phasen, in denen man selber ausprobieren konnte.
Ein weiterer Workshop hatte das Thema „Wie wirke ich eigentlich?“. Dort haben wir erfahren, wie wir richtig auftreten und auf andere wirken. Dies kann z.B. bei Vorstellungsgesprächen angewendet werden.
Außerdem hatte man sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die Möglichkeit, in einer großen Halle an einem Poetry Slam teilzuteilen.
Zum Mittagessen um 12.000 Uhr – Nudeln mit verschiedenen Saucen und Salat – waren alle Teilnehmer eingeladen. Im Anschluss daran folgte die zweite Runde an Workshops oder Vorträgen.
Am Ende des Tages bekam man auf Wunsch noch einen Schlusssegen und ging gut gelaunt und mit zahlreichen Eindrücken wieder Richtung Straßenbahn. Insgesamt war dieser Tag für uns sowohl ereignisreich als auch interessant, wir haben viel davon mitgenommen.

Religionskurs 10D,E von Frau Jaap

Stimmen aus den Kursen nach der Veranstaltung:
- Die Aktionshalle war sehr vielfältig. Man konnte selbst kreativ werden und verschiedene Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel selbst Beutel gestalten und sich von einem professionellen Karikaturisten zeichnen lassen – und die Zeichnung anschließend bekommen. Begleitet wurden die Aktionen von einer Band Jugendlicher, der man gerne zugehört hat.“
- „Beeindruckend fanden wir das Bungeejumping, da wir ausreichend springen durften und viel ausprobieren konnten. Wir wurden dabei von den die Station Betreuenden sehr nett unterstützt.“
- „Gut war z.B. der Workshop Gib uns den richtigen Soundtrack! Wir haben gelernt, wie man einen Song und den Text dazu schreibt und wie wir dafür den Kopf frei bekommen.“
- „Besonders erwähnenswert war auch der Workshop Cybermobbing. Wir haben erfahren, welche Ausmaße Cybermobbing annehmen kann, wie Cybermobbing überhaupt entsteht und was wir dagegen tun können.“
- „Am Vormittag haben wir den Poetry slam besucht, wo sich fünf Leute mit selbst geschriebenen Texten einen spannenden Wettbewerb lieferten. Die Texte behandelten das Motto des Tages Reden. Handeln. Echt sein. gingen allerdings alle in verschiedenen Richtungen – über Schönheit bis zu eigenen Lebenserfahrungen und sozialen Netzwerken.“
- „Mir hat die Aktionshalle am besten gefallen, da es dort eine große Auswahl an Aktionen gab. Außerdem hat mir der Poetry slam gut gefallen, weil er gut moderiert wurde und die Texte auch zum Nachdenken angeregt haben. Und ich finde, der Sieger hat ganz zu recht gewonnen!“
-„Der Tag hätte durchaus noch etwas länger dauern können. Dann hätten wir noch mehr Zeit gehabt, weitere Dinge auszuprobieren.“

Religionskurse bei dem Forum „Bilder von mir“

Annika Kaune, 10C

Die evangelischen Religionskurse des zehnten Jahrgangs von Frau Hirschfeld und Frau Bertram sowie der Religionsprüfungsfachkurs des elften Jahrgangs von Frau Reuß fuhren am Mittwoch, 3. Dezember 2014, zum ganztägigen Bildungsforum „Bilder von mir“ der evangelischen Landeskirche ins Hannoversche Congress Centrum.

Viele nutzten nach der Begrüßung durch Oberlandeskirchenrätin Frau Gäfgen-Track  und Luisa Fernau vom Radio Leinehertz die Möglichkeiten in der großen Eilenriedehalle: Der Riesen-Kicker mit Platz für sechs Leute wurde ebenso genutzt wie das sich drehende Snowboard oder die Infostände.  Einige Schüler informierten sich über verschiedene Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts nach der zehnten Klasse oder nach Beendigung der Schulzeit.

Man konnte sich auch auf einer großen Leinwand im schützenden Plastikanzug zum Thema „Bilder von mir“ ausprobieren.

In der kleinen Eilenriedehalle spielten verschiedene Bands, die ihre Fans fanden.

Der bei den Schülern beliebteste Workshop hatte das Thema „Rassismus“.

Lustig war der Workshop „Mal ein anderes Gesicht zeigen“, bei dem nach vorbereitenden Übungen zum Schluss alle mit Clownsnase durch den Raum stolperten und fielen.

Vor allem von Mädchen wurde der Workshop "Warum wir uns verlieben – Schicksal oder Chemie" besucht. „Können wir uns gegen Liebe wehren?“ „Wann gebe ich eine Beziehung lieber auf, weil sie mir nicht gut tut?“ Das waren die Fragen, die eine Mitarbeiterin vom „Notruf Mirjam“ den Mädchen mit auf den Weg geben wollte.

Im Workshop „Rockmusik und Bibel“ präsentierten sehr routiniert Studenten der Leibniz-Uni Hannover verschiedene moderne Lieder und verglichen sie mit Bibelstellen. „Bück dich hoch“ von Deichkind wurde z.B. mit der Rechtfertigungslehre im Römerbrief verglichen.

Fazit der Jugendlichen: Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Schade, dass manche Workshops schnell voll waren.

BM

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