headimh04

Aus dem Unterricht

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur Wedemark

Wir, das Gymnasium Mellendorf, planen unser Sozialprojekt in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur der Gemeinde Wedemark. Dazu gehört zum einen das Arbeiten mit Hilfsbedürftigen und zum anderen die Unterstützung der Menschen, die sich bereits sozial engagieren. Die Freiwilligenagentur Wedemark arbeitet seit dem 01.07.2015. Waren es zu Beginn nur 12 Gruppen aus dem Lokalen Bündnis für Familie Wedemark, haben sich mittlerweile mehr als 60 Interessengruppen und Vereine der Freiwilligenagentur Wedemark angeschlossen.
Wir haben die Werte und Normen Kurse von Fr. Sauerbrei und Hr. Heim aus Jahrgang 10 in kleinere Gruppen eingeteilt, welche in verschiedene Gruppen reinschnuppern können, um zum einen eine Vorstellung davon zu bekommen, was es für Menschen bedeuten kann, sich sozial zu engagieren und zum anderen aber auch die Reaktionen der Menschen wahrnehmen zu können, die von der ehrenamtlichen Tätigkeit profitieren.
Wir Schülerinnen und Schüler werden durch dieses Projekt an die sozialen Herausforderungen der Gemeinde herangeführt und haben selbst starkes Interesse etwas in ihrer Gemeinde zu bewegen.
So besuchen wir eine Selbsthilfegruppe für Krebskranke, kommen in den Austausch mit Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund beim gemeinsamen Inklusionsfrühstück und engagieren uns bei der Jugendfeuerwehr in der Umgebung.
Zudem wollen wir die Toleranz in dem Bereich Homosexualität fördern, weshalb wir auch an einem Treffen der Gruppe "EinzigArtig" teilnehmen. Dies ist der Treffpunkt für homosexuelle, bisexuelle, transgender und transsexuelle Jugendliche und junge Erwachsene (14-27 Jahre), sowie deren Eltern, Freunde und Angehörige.
Auch Sport verbindet, deswegen werden auch in diesem Bereich Projekte stattfinden. Einige Schülerinnen werden gemeinsam mit Senioren Sport machen, andere werden sind in der Kinder- und Jugendarbeit im Turnverein einbringen. Hier soll im Besonderen das generationenübergreifende Engagement im Vordergrund stehen. Da momentan besonders die Flüchtlingspolitik im Fokus steht, wollen wir uns natürlich auch in diesem Bereich informieren und engagieren.
Insgesamt sind wir 38 Schülerinnen und Schüler, die diesem Projekt mit Begeisterung gegenüberstehen. Dabei werden wir maßgeblich von Herrn Diedrich aus der Gemeinde sowie von unseren Lehrern Herrn Heim und Frau Sauerbrei unterstützt.
Wir sind sehr gespannt, was uns dieses Projekt bringen wird - inhaltlich aber auch zwischenmenschlich. Uns ist es wichtig, dass wir nicht nur die positive Seite des Lebens in einer Gesellschaft kennen und genießen können, sondern auch Menschen in Situationen zu erleben und zu begleiten, in denen sie für Hilfe von anderen aus der Gesellschaft dankbar sind.

Wir sind voller Erwartungen und sehen dem Projekt mit viel Enthusiasmus entgegen.

Die Scouts, Yannick und Jordis

Gott – eine gute Idee? …

Ein spannende Frage, nicht nur für die SchülerInnen des jahrgangsübergreifenden Philosophiekurses von Herrn Heim, sondern auch für Pastor Brodermanns (Mellendorf und Hellendorf), der von Herrn Heim in den Unterricht eingeladen wurde, um mit den Schülern darüber zu diskutieren.
Herr Brodermanns berichtete über seinen Werdegang, persönliche Erlebnisse im und mit seinem Glauben und konnte viele Vorbehalte gegenüber dem Glauben entkräften. So glaubt er weder an eine Hölle noch daran, dass die Schöpfungsgeschichte eine naturwissenschaftliche Erklärung über die Entstehung der Welt ist. Diese Geschichte betrachtet er als einen Mythos, der vielen Menschen Halt und Orientierung gibt
Unvorstellbar schien den SchülerInnen zunächst das Konstrukt des Glaubens. Man könne doch nicht an etwas glauben, was nicht bewiesen werden könne. In der Diskussion erörterte Herr Brodermanns, dass es um einen rationalen Nachweis nicht gehe. Als Stichwort nannte er die Formulierung „existentielles Vertrauen“. Nach ihm sei der Glauben zwar eine persönliche Angelegenheit, aber nie ausschließlich privat: Ein christlicher Mensch habe danach nicht nur Verantwortung für sich selbst sondern auch für seine Mitmenschen und seine Umwelt.
Auf die Frage, wie er zu Atheisten stehe, entgegnete der Pastor, dass er atheistische Menschen respektiere und ernst nehme, ja sogar gern mit ihnen diskutiere, dass er aber mit Menschen aus der eigenen Kirche mehr hadere, die die Welt aus einer extremen Position heraus erklären wollen. Für ihn bietet der Glauben, die Welt und das Leben mehr Nuancen als reines Schwarz-weiß-denken.

HEM

Zurück

Aktuelles

Sommerferien!

Das Homepage-Team wünscht allen Lehrkräften, Mitarbeitern, Schülerinnen und Schülern und Eltern erholsame Ferien!

Weiterlesen …

Nachhaltigkeit in der Wedemark

Dass Nachhaltigkeit nicht nur auf ökologischer Ebene eine wichtige Bedeutung hat, sondern ebenfalls auf ökonomischer, sozialer und politischer Ebene erfuhren die Schüler des Politikkurses von Politiklehrer Wilhelm Heim am Gymnasium Mellendorf. Dazu hat es mit Claudia Schwegmann von der Open Knowlegde Foundation den Workshop „Global denken, lokal planen!“ gegeben.

Weiterlesen …

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Mellendorf waren beim Känguru-Wettbewerb und der Mathe-Olympiade erfolgreich

Zum einen gratulierte Martin Reuß seinen fleißigen Schülerinnen und Schülern zur erfolgreichen Teilnahme an der 56. Mathe-Olympiade, zum anderen gratulierte die Sandra Maathuis den Schülerinnen und Schülern zur erfolgreichen Teilnahme am Känguru-Wettbewerb.

 

unterstützt von SitePlant