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Chemische Wettbewerbe

Nico Röttcher ist bester norddeutscher Teilnehmer der ChemieOlympiade 2015!

v.l.n.r.: Dr. M. Mühlhofer (Standortleiter Sigma-Aldrich Laborchemikalien GmbH/Seelze), Dr. I. Wippermann, Nico Röttcher, N. Priebe (Referentin f. Bildung & Öffentlichkeitsarb. Verband der Chem. Industrie e. V., Landesverband. Foto: L. Alphai

Nico Röttcher vom Gymnasium Mellendorf ist der beste norddeutsche Teilnehmer des diesjährigen Landesseminars der Internationalen ChemieOlympiade (IChO). Er setzte sich gegen insgesamt 350 chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen durch. Für diese herausragende Leistung wurde er heute im Rahmen einer Preisverleihung des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord (VCI Nord) an der Leibniz Universität Hannover ausgezeichnet. Als Preis erhielt er einen Büchergutschein im Wert von 250 Euro, den die Firma Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH zur Verfügung stellt.

Auch seine Schule durfte sich freuen: Da sie den Landessieger stellt, erhielt sie als Preis ein Chemikalienpaket für den Unterricht im Wert von 1000 Euro, gesponsert von der Sigma-Aldrich Laborchemikalien GmbH in Seelze. „Wir sind sehr stolz auf Nicos Leistung und freuen uns sehr über den Preis“, so die betreuende Fachlehrerin, Dr. Irene Wippermann. „Mit den Chemikalien können wir wieder tolle Versuche machen und so hoffentlich noch mehr Schülerinnen und Schüler für das Fach Chemie begeistern.“ Weitere Pakete im Wert von jeweils 1000 Euro gingen an das Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer (erfolgreichste Schule), an das Franziskusgymnasium in Lingen (kontinuierlichste Teilnahme) sowie an das Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen (Aufsteiger des Jahres).

Die Preisverleihung bildet traditionell den Auftakt zu einer Praxiswoche in Hannover, zu der der VCI Nord die 17 erfolgreichsten norddeutschen Schülerinnen und Schüler einlädt. Hier können sich die jungen Talente an der Leibniz Universität Hannover in praktischen Versuchen der physikalischen, organischen und technischen Chemie widmen sowie in den Bachelor-Studiengang Chemie hineinschnuppern. In der zweiten Wochenhälfte besuchen sie die Firmen Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH und Sigma-Aldrich Laborchemikalien GmbH, wo sie die chemische Produktion hautnah erleben und sich über berufliche Möglichkeiten in der chemischen Industrie informieren können. Darüber hinaus bereiten sie sich mit Hilfe studentischer Trainer intensiv auf die nächste Runde der IChO vor.

Die Internationale ChemieOlympiade richtet sich an Schülerinnen und Schüler unter 21 Jahren. Das Auswahlverfahren erstreckt sich über vier Runden, von denen die ersten beiden auf Landesebene stattfinden. Am Ende stellen die bundesweit vier besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die deutsche Nationalmannschaft. Der internationale Wettbewerb besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung und umfasst nahezu das gesamte Spektrum der Chemie. Die IChO ist ein Einzelwettbewerb (ohne Teamwertung) und bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach der erreichten Punktzahl gereiht, nach der auch die Medaillen vergeben werden. Die 47. Internationale ChemieOlympiade findet in der Zeit von 20. bis 29. Juli 2015 in Baku (Aserbaidschan) statt.

Nadine Priebe, Verband der Chemischen Industrie e. V.

Nico Röttcher gewinnt zweite Runde der Chemieolympiade

Die erste Hürde hat er genommen: Nico Röttcher vom Gymnasium Mellendorf ist in der zweiten Runde der internationalen Chemieolympiade. Der 17-Jährige konnte mehr als die Hälfte der gestellten Aufgaben lösen. Henrik Kranich und Isabel Reichert hatten ebenfalls mitgemacht, blieben aber knapp unter dieser Marke.

Chemielehrerin Irene Wippermann ist sehr stolz auf die drei. „Die Anforderungen liegen deutlich über dem Schulstoff“, stellt sie fest. Vor allem in den Sommerferien hatte Röttcher die Aufgaben gelöst, zum Beispiel Gleichungen für eine Eisenoxidation erstellt. Zweieinhalb der vier neuen Aufgaben hat er bereits wieder geknackt, doch da bald Klausuren zu schreiben sind, drückt die Zeit. Am 15. Dezember muss er abgeben. Sein Ziel ist es, unter die vier besten deutschen Schüler zu kom-men, die dann gegen andere Länder antreten.

„Die ganze Schule drückt ihm die Daumen“, sagt Direktorin Swantje Klapper. Es sei wichtig, sich solchen Herausforderungen zu stellen. Das fördere neben der fachlichen die persönliche Entwicklung.

Röttcher hat Chemie als Leistungskurs belegt, spielt mit dem Gedanken, das Fach später auch zu studieren. „Ich finde es spannend, chemische Reaktionen zu kennen, was woraus entsteht, die Eigenschaften von Stoffen kennenzulernen, neue herzustellen und vielleicht Prozesse zu verbessern“, sagt er.

Roman Rose (Nordhannoversche Zeitung, 28.11.2014)

Exkursionen

Versuch macht klug

Foto: W. Heim

Chemie, Physik, … die Naturwissenschaften live erleben – das stand im Vordergrund eines besonderen Tages des Chemie-Leistungskurses des 12. Jahrgangs vom Gymnasium Mellendorf. Der Chemie-Kurs von Fr. Dr. Wippermann war zu Besuch beim Deutschen Institut für Kautschuktechnologie in Hannover und konnte dort sehr praxisorientiert das bearbeitete Unterrichtsthema am Beispiel des Werkstoffes Kautschuk erleben.

Ob dies die oberflächentechnische Behandlung von Kautschuk für einen Dichtungsring einer Heizung oder der richtigen Gummimischung für einen LKW-Reifen, die Schüler sahen viele Betätigungsmöglichkeiten für Chemiker, Physiker, Informatiker und Ingenieure in einem Institut, das derzeit knapp 80 Mitarbeiter aus 8 Nationen umfasst. „Der Besuch beim DIK macht deswegen auch zweifach Sinn“, meint Wilhelm Heim, Oberstufen- und Berufsorientierungskoordinator am Gymnasium Mellendorf, „zum ersten können die Schüler ihre inhaltlichen Kenntnisse vertiefen und zum zweiten ist das eine wichtige Studienorientierung für die MINT-Fächer.“

Das Team um den Abteilungsleiter der Werkstoffentwicklung Dr. Harald Geisler zeigt in einem fast dreistündigen Rundgang unter dem Motto „Versuch macht klug“ viele Experimente an den unterschiedlichsten Geräten, um den Schülern in Kleingruppen einen möglichst tiefen Einblick in die Entwicklung und Prüfung eines Rohstoffes zu geben, den heute jeder Wirtschaftszweig benötigt.

HEM

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