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Informationen zu Französisch

Gute Gründe Französisch zu lernen

Da kommt man ins Staunen, aber es sprechen um die 200 Mio. Menschen in über 50 Ländern Französisch. Die Karte verdeutlicht dies noch einmal.

Außerdem benutzen viele internationale Organisationen u.a. die Vereinten Nationen, die OSZE, die NATO, die Europäische sowie die Afrikanische Union Französisch als sog. Handels- und Arbeitssprache.

Seit 1963 pflegen die Deutschen und Franzosen eine enge politische und wirtschaftliche Beziehung, die durch ein starkes deutsch-französisches freundschaftliches Verhältnis und starke Wirtschaftskooperationen (z. B. Industrieturbinenherstellung  Siemens mit Alstom,  Lebensmitteleinzelhandel Edeka mit Intermarché, Bankenwesen BNP-Paribas mit Dresdner Bank, Landmaschinenherstellung  Claas mit Renault-Agriculture, Lebensmittelherstellung Danone mit Südzucker, Versicherungswesen AXXA mit Allianz, etc.) geprägt ist. Und selbst die Piloten sprechen in ihrer Not Französisch, da der Funkspruch „Mayday“ eine verkürzte und abgeänderte Form des Ausrufs: „M'aidez“ (Aidez-moi“) ist.

Ferner muss mit dem Vorurteil aufgeräumt werden, bilingual bedeute nur Studium und Schulunterricht in englischer Sprache. Viele deutsche Universitäten bieten französischsprachige Studiengänge an wie z.B. der Universitätenverbund Mainz und Dijon mit dem integrierten deutsch-französischen Studiengang, deutsch-französische Hochschule (DFH, Verbund von dt.-frz. Mitgliedshochschulen) mit binationalen Studiengängen sowie die Universitäten in Bochum, Freiburg und Bremen mit dem Zusatzstudiengang "bilinguales Lernen und Lehren". Des weiteren befähigt der Erwerb des DELF-Diploms und das Abitur mit Französisch auf erhöhtem Niveau eine Aufnahme an französischen Hochschulen ohne einen gesonderten Sprachaufnahmetest.  

STR

Bildquelle: http://www.ph-ludwigsburg.de/html/2b-frnz-s-01/overmann/baf4/francophonie/index.html

Französisch am GM

Das Gymnasium Mellendorf spricht natürlich auch Französisch und zwar von der 6. Klasse an und ist in langer Tradition Abiturprüfungskurs. Auch kann das Fach Französisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 10 bis zum Abitur als neubeginnende Sprache angewählt werden.

Außerdem bieten wir eine AG zum Erwerb der DELF-Diplome, Comicwettbewerbe (BD=Bande dessinée), Chansonwettbewerbe, Fremdsprachenwettbewerbe, Voltaireaustausch, Brigitte-Sauzay-Austausch und unseren eigenen Austausch mit dem Collège de la Vaucouleurs in Mantes-la-Ville. Näheres gibt es in den einzelnen Rubriken.

Zu guter Letzt versuchen wir französische Bräuche wie "tirer les rois / la galette du roi" am 6.Januar, den Elysée-Vertrag mit der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar, die Maiglöckchensträuße (bouquet de muguets) als Glücksbringer zum 1. Mai, Cinéfête, das Musikfest (fête de la musique) am 21. Juni und den Nationalfeiertag am 14. Juli zu leben. Und zwischendurch haben wir Spaß am Boules-Spielen. Schaut doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

Wahl der 2. Fremdsprache - nur: Welche?!

Frau Deneke und ihr Französischkurs aus der sechsten Klasse hatten zuerst die Idee: Das Theaterstück, das sie beim Tag der offenen Tür 2014 aufgeführt hatten, wollten sie auch noch einmal den Fünftklässlern zeigen, die sich für eine zweite Fremdsprache entscheiden.

So konnten am Ende des Schuljahres 2013/2014 die fast 120 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5A,B, C und D verfolgen, wie zwei deutsche Kinder im Cafe in Paris beim Rangeln einem französischen Familienvater Eis auf die Hose kleckern. Dadurch lernen sich in diesem Rollenspiel eine deutsche und eine französische Familie kennen.

Viel Freude bereite auch das lateinische „Diner for one“, das Lateinschüler der siebten Klasse unter der Regie von Frau Watermann präsentierten. Immer wieder stolperte James über das Tigerfell. Sprachprobleme gab es dabei nicht.

Die Schülerinnen und Schüler der Spanischgruppe 6C und D spielten drei Szenen zu einem spanischen Kindergeburtstag und sangen ohne Scheu „Cumpleanos Feliz“. Frau Mock, die Spanischlehrerin, wies darauf hin, dass es sich um selbst erarbeitete Dialoge der Kinder handelte.

Der Applaus zeigte, dass den Fünftklässlern die Präsentationen gut gefallen hatten. Nun bleibt ihnen die Qual der Wahl zwischen den drei Fremdsprachen.

BM

DELF

DELF (Diplôme d'Étude en Langue Française)

Das DELF-Diplom ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das durch das Bestehen eines Sprachtests der vier Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (A1, A2,B1 und B2) erworben wird.  Hierzu gibt es befugte Prüfungszentren in den einzelnen Bundesländern. Das Kultusministerium arbeitet eng mit den "ministères français de l’Éducation nationale et de l’Enseignement supérieur" zusammen. Die Aufgaben kommen aus Frankreich und die Prüfer sind französische Muttersprachler.

Bei dem Sprachtest handelt es sich immer um eine mündliche und eine schriftliche Sprachproduktion. In der mündlichen Prüfungsphase muss der Prüfling einen kurzen Hörtext verstehen und dazu Fragen beantworten. Danach muss er/sie zu einem Alltagsthema einen kleinen Diskurs halten, dann eine gelenkte Diskussion führen und abschließend Fragen beantworten. In der schriftlichen Prüfungsphase gilt es, einen Text zu verstehen und schriftlich auf Fragen zu antworten. Zum Abschluss muss ein eigener Text z. B. in Form eines Briefes oder Meinungsäußerung geschrieben werden.

Mit zunehmendem Niveau (A1 bis B2) werden die Hör- und Lesetexte komplexer und die Sprachproduktion ausgefeilter.

Die Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums nehmen jedes Jahr mit Erfolg an diesem Sprachtest auf verschiedenen Niveaus teil. Kompetente Lehrer bereiten die Schüler und Schülerinnen gezielt im Rahmen einer AG auf diese Sprachdiplome vor.

Wir freuen uns über jeden neuen Interessierten / jede neue Interessierte!

Übergabe der Diplômes d'études en langue français (DELF) 2015

Am Tag vor den Weihnachtsferien war es endlich soweit. 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Mellendorf erhielten ihr Diplom, mit dem ihr jeweiliges Französisch-Niveau A1, A2, B1 und B2 bestätigt wurde. Sie haben im Mai und Juni 2015 eine schriftliche und mündliche Prüfung abgelegt, bei der die vier Kompetenzen Lese- und Hörverstehen sowie Schreiben und Sprechen getestet worden. Zusätzlich zum regulären Französischunterricht nahmen die Schüler an der DELF-AG teil oder bereiteten sich selbstständig zu Hause vor.

Wir gratulieren den Absolventen und freuen uns weiterhin über eine rege Teilnahme an der DELF-AG, die nun schon seit vielen Jahren am Gymnasium Mellendorf existiert. Die nächsten Delf-Prüfungen finden wieder im Mai/Juni 2016 statt (Anmeldefrist Ende März). Bei Interesse bitte an Frau Schwarz oder eure Französischlehrerin wenden.

SRZ

Auf nach Frankreich!

Austauschprogramme

Das Gymnasium Mellendorf unterstützt mehrere Möglichkeiten, Frankreich über einen längeren Zeitraum zu besuchen. Zum einen gibt es die europäischen Austauschprogramm Voltaire und Brigitte-Sauzay und zum anderen unseren eigenen Schulaustausch.

Voltaire-Programm

Das auf Gegenseitigkeit angelegte Programm des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) und des Deutsch-Französischen Jugendwerks  (DFJW) ermöglicht deutschen und französischen Schülern einen 6-monatigen Aufenthalt im jeweiligen Nachbarland.

Die Fahrtkosten werden bezuschusst und der Schüler / die Schülerin erhält ein sog. "Taschengeld" von 250€ für kulturelle Anschaffungen (Bücher, Filme etc.) oder Veranstaltungen.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Alter von 15 / 16 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung
  • Besuch der 9. Klasse
  • 3 Jahre Französischkenntnisse zum Zeitpunkt des Aufenthaltes, um am Schulunterricht der Gastschule teilnehmen zu können
  • ausreichend gute schulische Leistungen, um problemlos wieder an den Schulunterricht des laufenden Schuljahres anschließen zu können

Dauer und Zeitpunkt des Aufenthaltes

  • 1 Jahr (6 Monate in Deutschland / 6 Monate in Frankreich
  • Aufenthalt der deutschen Schüler und Schülerinnen in Frankreich: von März bis August
  • Aufenthalt der französischen Schüler und Schülerinnen in Deutschland: von September bis Februar

Bewerbungsverfahren

  • Die Ausschreibung erfolgt über die jeweilige Schulbehörde (KM Niedersachsen) im Sommer des Jahres vor dem Austausch.
  • Ab 2013/2014 muss ein Onlinebewerbungsformular benutzt werden (Merkblatt).
  • Der Bewerbungsschluss ist in der Regel der Oktober des Jahres vor dem Austausch.
  • Die Schulleitung reicht die Bewerbungsunterlagen an die Schulbehörde weiter.
  • Zusagen bzw. Absagen erfolgen im Januar des gleichen Austauschjahres.
  • Die Familienzuteilung wird im Anschluss an die Zusage mitgeteilt.
  • Die Schüler Schülerinnen erfahren die Unterstützung und Betreuung durch das DFJW.

Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums berichten gern über ihre Zeit mit dem Voltaire-Programm (Autauschberichte folgen demnächst hier).

Brigitte-Sauzay-Programm

Das Brigitte-Sauzay-Programm (Informationen) beinhaltet ausschließliche eine finanzielle Unterstützung eines individuellen Frankreichaufenthaltes.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Schüler und Schülerinnen der 9. bis 11. Klasse
  • mindestens Sprachkenntnisse von zwei Schuljahren

Dauer und Bedingungen

  • drei aufeinanderfolgende Monate im Partnerland (mind. 84 Tage in Folge)
  • Aufnahme des Austauschschülers für drei aufeinanderfolgende Monate
  • Schulbesuch
  • Austausche sollen nacheinander erfolgen.
  • Fahrkostenzuschussantrag (Antragformular) über Schulleitung und Schulbehörde mindestens ein Monat vor Austauschbeginn
  • Erstellen eines Familiendossiers für die Gastfamilie und -schule (Familiendossier)

Finden eines Austauschpartners

Der Austauschpartner kann mithilfe des Französischlehrers und der Schulbehörde gesucht und gefunden werden. Wichtig ist dabei, dass beide Schulen und die jeweiligen Schulbehörden die Genehmigung erteilen.

Das Deusch-französische Jugendwerk hat auch eine Anzeigenrubrik (Anzeigen), wo Franzosen und Deutsche Austauschpartner suchen.

Unser eigener Schüleraustausch

Seit dem Schuljahr 2012 pflegen wir einen sehr guten Austausch mit dem Collège de la Vaucouleurs in Mantes-la-Ville. Dieser Austausch richtet sich an die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8, die zunächst einen brieflichen Kontakt mit den Austauschschülern herstellen, um dann im Schuljahr der Klasse 9 den Austausch durchzuführen. Zuerst kommen die französischen Austauschschüler im Herbst und dann fahren die deutschen Schüler und Schülerinnen im darauffolgenden Frühjahr nach Frankreich.

Bedingungen

  • Motivation
  • Unterbringung des Gastschülers
  • Kulturelles Programm für den Gastschüler

Lehrer und Lehrerinnen stehen für weitere Fragen und Hilfe zur Verfügung. Impressionen vom Frankreichaustausch 2012/2013 sind hier zu lesen (Austauschberichte).

Auf nach Frankreich!!!

Die französischen Austauschpartner bei uns (2016)

Vor nun schon einem Monat hatten wir Besuch von 15 französischen Schülerinnen und Schülern in Begleitung von Herrn Cabrera und Frau Barré. Der interkulturelle Austausch zwischen Deutschen und Franzosen fand nicht nur zu Hause in den Familien und in der Schule, sondern auch auf diversen Ausflügen statt. Die Franzosen besichtigten Das UNESCO-Weltkutlurerbe in Goslar und erweiterteten ihren Tierwortschatz im Hannover Zoo. Gemeinsam mit den deutschen Schülern bestiegen wir das Neue Rathaus und betrachteten unsere Landeshauptstadt Hannover bei Sonnenschein von oben. Der Tagesausflug nach Hamburg war besonders schön. Ein großes Dankeschön an den Förderverein! Wir spazierten durch das Kontorenviertel, die Speicherstadt und die Hafencity, wobei die deutschen Schüler selbst ihr Austauschpartner über einzelne Denkmälern informierten. Gekrönt wurde unser Aufenthalt mit dem Aufstieg auf den Michel und somit mit einem fantastischen Blick auf den größten Hafen Deutschlands. 
Die sonnige schöne Austauschwoche beendeten wir traditionsgemäß mit einer Abschiedsparty im Forum, bei der uns die Eltern mit einem leckeren Buffet, die Technik-AG mit guter Musik und Herr Cabrera mit coolen Tanz-Moves versorgte. Vielen Dank an alle Beteiligten! Es war superbe! Wir hoffen, dass möglichst viele Schüler/innen aus dem jetzigen 8. Jahrgang Lust haben, im nächsten Schuljahr teilzunehmen und ähnlich tolle Erfahrungen zu sammeln.

SRZ

Frankreichaustausch mit Mantes-la-Ville Nr. 4 (2016)

Unser Besuch in Mantes-la-Ville war wie immer wunderschön. Mit einer kleinen Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern haben wir uns auf den Weg in unser Nachbarland gemacht, wo sie kulturell, sprachlich und kulinarisch ausgesprochen viel lernten.
Die kalten Januar-Temperaturen haben uns nicht von unseren langen Fußmärschen durch(s) PAR(ad)IS abgehalten, um die wunderschöne Stadt (bei Sonnenschein und bei Regen) zu erkunden. Aufwärmen konnten wir uns unterirdisch bei 14 Grad in den 25m tief liegenden Katakomben. Es war skurril und faszinierend zugleich, die Überreste von geschätzt 6 Mio. Toten zu passieren.
Doch es ging nicht nur in die Tiefe sondern auch in die Höhe. Spontan entschieden wir uns, auf den Eiffelturm zu gehen. 704 Stufen später, von der zweiten Plattform aus, lag uns Paris zu Füßen. Außerdem genossen wir die Aussicht mit Blick auf den Eiffelturm und die Champs Elysées vom Arc de Triomphe. Das Shoppen in der Modemetropole kam dank der "Soldes" ebenfalls nicht zu kurz.
Abgesehen von der Hauptstadt lernten wir eine andere hübsche, an der Seine gelegene Stadt kennen und erkundeten sie gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern: Rouen. In Erinnerung bleiben uns hier sicherlich die Kathedrale, die süßen Fachwerkhäuser und die Geschichte von Jeanne d'Arc.
Nach dem Wochenende in den Familien berichteten die Schüler ebenfalls nur Positives: Ausflug ans Meer in die Normandie, Besichtigung von Montmartre, Bowling, Lasertag, Party...
Am letzten Tag organisierte Monsieur Cabrera wieder ein Badminton-Match und am Abend eine Abschiedsfeier mit leckerem Essen und ausgiebigem Tanzen bei guter Musik.
Viele der Schüler wären gern noch länger geblieben. Wir bedanken uns bei unseren französischen Austauschpartnern und freuen uns riesig, sie im April bei uns begrüßen zu können und ihnen die deutsche Kultur und Gastfreundschaft zuteilwerden zu lassen.

Schülerzitate zum Austausch:

„Es war eine tolle Erfahrung, am Unterricht teilzunehmen und in der Schule mit vielen Franzosen zu reden.“

„Die Kathedrale Notre-Dame war so riesig groß und wunderschön.“

„Es war schön in kleineren Gruppen mit Freunden durch Paris zu schlendern.“

„Schönes Land, nette Leute, leckeres Essen! Das einzig Negative: die Kälte.“

Es war toll, dass wir spontan auf den Eiffelturm gegangen sind.“

„Ich fand es gut, dass wir so viel gesehen haben. Jetzt kann man sich sein eigenes Bild von Frankreich machen (Essgewohnheiten etc.).“

SRZ

Frankreichaustausch 2015

Was für ein schöner dritter Frankreichaustausch!

Im Dezember genossen die Franzosen bei uns in Deutschland den vorweihnachtlichen Zauber auf den Weihnachtsmärkten in Hannover, Hameln  und Hildesheim. Sie folgten nicht nur den Spuren des Rattenfängers und übten sich im Klettern und im Hochseilgarten sondern erkundeten auch die Experimentierlandschaft im Phaeno in Wolfsburg. Zuletzt backten die deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam leckere Weihnachtsplätzchen und verzierten sie wie kleine Kunstwerke, um sie anschließend selbst zu vernaschen oder als essbares Souvenir mit nach Frankreich zu nehmen. Bei der mittlerweile traditionellen Abschlussparty sorgten die Eltern für ein vielseitiges Buffet und die Schüler für eine abwechslungsreiche Musik, zu der ausgiebig getanzt wurde. Unser Fremdsprachenassistent Romaric Merlin brachte die Schüler mit seiner Gitarre sogar zum gemeinsamen Singen.

Doch auch unser Gegenbesuch in Frankreich vor den Osterferien war fantastisch! Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Mit Zeitschriften, Quartettspielen, Musik und netten Gesprächen verkürzten die Schülerinnen und Schüler sich die Fahrzeit. Je mehr wir uns Mantes-la-Jolie näherten, desto aufgeregter wurden sie. Sie stellten alle schnell fest, dass nicht nur das Leben in einer anderen Familie sondern auch das Schulleben am Collège de la Vaucouleurs sich völlig von dem uns bekannten unterschiedet. Alles erscheint ungewohnt. Französische Schüler werden sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen des Schulgeländes stärker kontrolliert. Unsere Schüler empfanden das als fehlendes Vertrauen und bevorzugen die Offenheit unserer Schule.

Nach dem Kantinenessen am ersten Tag wurden die deutschen und französischen Austauschpartner mit einem Bus nach Versailles gebracht. Der erste Eindruck war direkt überwältigend. Unter der strahlenden Sonne wirkte das riesige Schloss noch prächtiger. Wir haben nicht nur die Gemächer der Königinnen und Könige Frankreichs besichtigt, sondern auch die beeindruckenden Gartenanlagen von Le Nôtre.

Am Mittwoch war es dann soweit: für fast alle war es der erste Besuch der französischen Hauptstadt und die großen Erwartungen wurden durchaus erfüllt. Im Nachhinein wussten die Schüler es sogar zu schätzen, dass wir so viel zu Fuß gelaufen sind, denn nur so lernt man die Stadt wirklich kennen und kann sie mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. So führte unser Spaziergang bei schönem Wetter vom Gare Saint Lazare zur Opéra Garnier, vorbei an den Grands Magasins, über den Place Vendôme Richtung Madeleine mit Zwischenstopp im bekannten Macarons-Geschäft la Durée, vorbei am Elyséepalast mit dem Ziel der Champs Elysées, wo die Schüler in den erschwinglicheren Geschäften ihrem Konsumverlangen nachgehen konnten. Als wir uns am Arc de Triomphe wieder alle zusammengefunden haben, ging der Spaziergang weiter. Nun war unser Ziel besonders imposant und motivierend: der Eiffelturm. Sportlich sind wir die Treppen bis in die zweite Etage gestiegen und haben von da trotz des über Paris liegenden Smogs die Aussicht genossen sowie zahlreiche Erinnerungsfotos geschossen. Wie man aus dieser Perspektive besonders gut sehen konnte, ist Paris dermaßen groß, dass wir einen zweiten Tag brauchten um weitere bedeutende schöne Stadtteile kennenzulernen.

Am Donnerstag sahen die Schüler das Centre Pompidou, das Hôtel de Ville und die wunderschöne Kathedrale Notre-Dame de Paris. Die lange Warteschlange und die Kälte hielten uns leider davon ab, die Kirche von Innen zu bewundern. Stattdessen bewegten wir uns durch die kleinen Gassen des Quartier Latin, wo die Schüler sich in den zahlreichen Cafés und Geschäften aufwärmen konnten. Daraufhin führte uns der Weg entlang der Seine über die mit Liebesschlössern behängte Pont des Arts zum Louvre. Das immens große, pompöse Museum war eindrucksvoll für die Schüler, während die berühmte Mona Lisa ihnen unscheinbarer und kleiner als erwartet erschien. Damit die Schüler garantiert nicht ohne Mitbringsel aus Paris nach Deutschland zurückkehren würden, hatten sie sowohl auf der Rue de Rivoli als auch später in den Grands Magasins nochmal Zeit ihrer großen Shoppinglust nachzukommen. Nun fehlte noch ein besonders sehenswertes Stadtviertel, Montmartre. Nachdem die Schüler stöhnend die vielen Treppen aufgestiegen sind, erreichten wir den Place du Tertre und Sacré Coeur, von wo aus wir erneut einen wunderschönen Ausblick auf Paris genießen konnten.

Bevor die Schüler ins individuell durch die Gastfamilien gestaltete Wochenende entlassen wurden, haben wir die Kleinstadt Mantes-la-Jolie besichtigt. Am Montag berichteten die Schüler dann von ihren unterschiedlichen Wochenendaktivitäten und Ausflügen: Schwimmen, Party, Fußball, Bowlen,  Bootstour auf der Seine, Tanzaufführung, Disneyland, Ausflug nach Rouen, Ausflug in die Bretagne …

Den Abschluss unserer schönen Woche bildete zunächst ein durch den Sportlehrer Monsieur Cabrera organisiertes Badminton- und Tischtennismatch, bei dem die deutschen und französischen Austauschpartner zusammen spielten und Spaß hatten. Anschließend fand die legendäre Abschiedsfeier statt, zu der nicht nur die Gastfamilien, die beteiligten Lehrkräfte sondern sogar Schüler erschienen, die in den Jahren zuvor am Austausch teilgenommen haben. Nach dem leckeren Essen, Quatschen und Tanzen fielen die Schüler müde ins Bett, um am nächsten Tag fit für die Rückfahrt zu sein.

Merci les élèves! Ihr wart zuverlässig, gut gelaunt, einfach toll!

SRZ

On adore la France!

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Faecher/Franzoesisch/Frankreichaustausch/Austausch 2013/frankreich1.JPGWas für eine tolle Woche (17.3.-25.3.) in diesem wunderschönen Land!

Die Zugreise verlief wie im Flug. Besonders TGV fahren ist komfortabel und angenehm. Beim Wechseln des Bahnhofs in Paris durften wir dank des Smogs umsonst Métro fahren. Den ersten Tag haben wir im Collège de la Vaucouleurs verbracht, am Unterricht und an den Festlichkeiten zum St. Patrick’s Day teilgenommen und wurden herzlich von der Schulleitung begrüßt.

Am Tag 2 sind wir mit den 28 französischen und den 28 deutschen Schülern nach Paris gefahren, wo wir uns zunächst zum Ursprung und Mittelpunkt der Hauptstadt begeben haben, zur Ile de la Cité. Der Spaziergang führte uns vorbei am Centre Pompidou, Hôtel de Ville, wir überquerten die Seine und schauten uns die eindrucksvolle Kathedrale Notre Dame de Paris an.  Im Quartier Latin schlenderten wir durch die kleinen Gassen vorbei an süßen Boutiquen und Restaurants, der Sorbonne bis hin zum Jardin du Luxembourg, wo man das sonnige Wetter besonders gut genießen kann. Vom Arc de Triomphe aus hatten wir eine tolle Aussicht und konnten anschließend über die Champs Elysées bummeln und den Tag mit einer Fotosession am Eiffelturm ausklingen lassen.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Faecher/Franzoesisch/Frankreichaustausch/Austausch 2013/frankreich 2.JPGDen Vormittag des dritten Tages verbrachten die Schüler wieder in der Schule. Daraufhin machten wir uns auf den Weg nach Versailles. Das prachtvolle Schloss erstrahlte im Sonnenlicht und machte dem Sonnenkönig somit alle Ehre. Wir konnten nicht nur den geschichtsträchtigen Spiegelsaal sowie die anderen zahlreichen königlichen Gemächer bewundern, sondern auch den wundervollen, riesigen Schlossgarten.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Faecher/Franzoesisch/Frankreichaustausch/Austausch 2013/frankreich 4.JPGAm Tag 4 ging es wieder nach Paris, da die Stadt zu groß ist, um ihr an nur einem Tag gerecht zu werden. Auf der Seine erkundeten wir mit dem Bateau-Mouche Paris mal aus einer anderen Perspektive. Bevor wir dem Louvre und damit der Mona Lisa einen kurzen Besuch abstatteten, haben die Schüler sich beim Shoppen auf der Rue de Rivoli ausgetobt. Letztendlich genossen wir einen atemberaubenden Blick von den Treppen vor Sacré Coeur in Montmartre, wo außerdem die Straßenkünstler für eine einzigartige Atmosphäre sorgten. Und am Gare St. Lazare sorgten Julia Kwiecinski und Lenke Marei Burgard für gute Stimmung, indem sie am öffentlichen Piano spielten.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Faecher/Franzoesisch/Frankreichaustausch/Austausch 2013/frankreich 3.JPGDas Wochenende verbrachten die Schüler ganz unterschiedlich in ihren Gastfamilien. Die einen fuhren nach Paris und ins Disneyland, während andere sich beim Bowlen, Shoppen oder Reiten vergnügten.

Am letzten Tag vor der Abreise haben die Schüler sich beim Tischtennis und Volleyball ausgetobt und  lernten daraufhin die süße Kleinstadt Mantes-la-Jolie kennen. Am Abend wurde eine tolle Abschiedsfeier für uns veranstaltet, wo ausgelassen getanzt wurde und das gemeinsame Singen des Liedes „Bonsoir, mes amis“/“Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard May den Abschluss unseres schönen Schüleraustausches darstellte. Viele Austauschpartner verabschiedeten sich unter Tränen und machten Wiedersehenspläne. Von vielen Gasteltern erhielten wir positives Feedback, wie gut unsere Schüler deutsch sprächen und wie höflich und wohl erzogen sie seien.

Es war also ein voller Erfolg. Merci beaucoup, chers élèves.

SRZ

Frankreich-Austausch 2012/13

Auf Grund des „plötzlichen“ Wintereinbruchs am 21. Januar 2013 hat unsere Fahrt nach Mantes-la-Jolie statt ca. 8 Stunden etwa 11 Stunden gedauert. Die Schülerinnen und Schüler blieben gut gelaunt und geduldig. Vor Ort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht (je nachdem wie lange das „Dîner“ und die Gespräche mit dem Austauschpartner angedauert haben) trafen wir uns am nächsten Tag, dem  50. Jubiläum des Elysée-Vertrages, im Collège de la Vaucouleurs  in Mantes-la-Ville und tauschten uns über die ersten Eindrücke aus. Mme Chouillou, die Deutschlehrerin in Frankreich, hat sich große Mühe gegeben, das Thema der deutsch-französischen Freundschaft im Schulgebäude widerzuspiegeln. Ihre Schüler haben gebastelt, gemalt und überall hingen Flaggen. An einem Tag gab es sogar ein „typisch“ deutsches Kantinenessen: Kartoffeln, Würstchen und Sauerkraut.

Das hoch umzäunte Schulgelände, der eher frontal geprägte Unterricht und die vergleichsweise schlechter ausgestatteten Unterrichtsräume waren eindrucksvoll für die Schülerinnen und Schüler. Nachdem sie einige Zeit in der französischen Schule verbracht hatten, sagten sie, dass sie das Gymnasium Mellendorf nun besser zu schätzen wüssten.

In Versailles standen die Schülerinnen und Schüler vor der Herausforderung eine Führung mit vielen geschichtlichen und architektonischen Inhalten auf Französisch verstehen zu müssen. Auffällig war, dass sie zumindest die wichtigsten Informationen erfassen konnten. Der Prunk und die Dekadenz als Zeugnis der absoluten Monarchie, was besonders im geschichtsträchtigen Spiegelsaal auffiel, waren sehr eindrucksvoll.

Am nächsten Tag begleitete uns Mme Chouillou nach Paris und auch einige französische Schüler sind nach ihrem Unterricht nachgekommen. Die ungeduldige Schülerfrage: „Sehen wir gleich den Eiffelturm?“ wiederholte sich während der Bootsfahrt auf dem Kanal St. Martin häufiger. Doch die Spannung auf das wohl bekannteste Monument von Paris sollte bis zum letzten Ausflugstag aufgeschoben werden. Konzentriert haben wir uns zunächst auf die ursprünglichen Viertel von Paris: die Ile de la Cité, das Quartier Latin und St.-Germain-des-Prés.

Nachdem wir am Vortag die Kathedrale Notre-Dame de Paris, die gerade ihr 850. Jubiläum feiert, näher betrachtet haben, war auch unser folgende Ausflug nach Mantes-la-Jolie mit einer ebenfalls sehr schönen gotischen Stiftskirche äußerst interessant. Die kleinen Geschäfte zogen die Shopping-freudigen Schüler an, aber auch die Boulangerie mit der großen Auswahl an Leckereien, die es so nicht in Deutschland gibt, wurde zum Treffpunkt.

Am Freitag verbrachten wir einen perfekten Tag in Paris. Wie bisher die ganze Woche wurden wir vom Regen- und Schneefall verschont und hatten nur mit der Kälte zu kämpfen. Zum Aufwärmen gingen wir in den Louvre und schauten uns unter anderem das weltberühmte Ölgemälde von Leonardo da Vinci an, das uns ganz sicher in Erinnerung bleiben wird. Anschließend sind wir die Königsachse entlangspaziert mit einem längeren Zwischenstopp auf den Champs Elysées und dem Ziel des Arc de Triomphe, auf dem wir letztendlich eine atemberaubende Aussicht genießen konnten. Als Highlight dieses Tages haben wir uns beeilt, um pünktlich um 18 Uhr den blinkend erstrahlenden Eiffelturm zu bewundern und obligatorische, typische Fotos zu schießen.

Das Wochenende gestalteten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Austauschfamilien individuell: gemütlicher DVD-Abend, Familienfeier, Disneyland, gemeinsame Videospiele etc. Auch über die kulinarischen Erlebnisse in den Familien berichteten die Schülerinnen und Schüler am Montag.

Monsieur und Madame Cabrera haben für den letzten Tag ein Tischtennis-Match mit allen französischen und deutschen Schülerinnen und Schülern veranstaltet. Am Abend fand die Abschiedsfeier statt, an der auch die Eltern und Geschwister der Austauschpartner teilgenommen haben. Es gab ein vielseitiges Buffet und zum Tanzen animierende Musik.

Alles in allem war es eine grandiose Fahrt mit verlässlichen, tollen Schülerinnen und Schülern.

Wir freuen uns riesig auf eine Wiederholung des Austausches im nächsten Schuljahr, um auch den jetzigen Achtklässlern die Möglichkeit zu geben, in der Fremdsprache zu „baden“ und interessante Menschen unseres Nachbarlandes kennenzulernen.

Zwei exemplarische Schülermeinungen:

Jana Pommerening: „Der Austausch war eine wirklich tolle Erfahrung und wird unvergessen bleiben. Ich denke, dass es im Endeffekt für alle wirklich schön, aber trotzdem mit Anstrengung verbunden war. Ob die Freundschaften zwischen den Deutschen und den Franzosen komplett bestehen bleiben, ist abzuwarten, jedoch hatten wir alle eine schöne Zeit zusammen und das ist am Ende doch der Sinn des Austausches gewesen. :) ♥

Jeanne Aziambale: „Ich fand den Austausch einfach toll! Er war unvergesslich! Auch durch die "kleinen Katastrophen" ;) Am tollsten fand ich die Tatsache, dass wir es am Ende doch noch zum Eiffelturm geschafft haben und dass wir ihn sogar leuchtend (blinkend) bei Nacht sehen durften *0* (dafür nochmal danke an unsere tollen Lehrer!! ) Ja, am Ende hab ich mich zwar sehr gefreut wieder Zuhause zu sein, aber die Erinnerungen an das, was wir alles mit der Gruppe erlebt haben, sind für mich einfach unbezahlbar geworden & natürlich auch unvergesslich!! ;) (Beste Austauschgruppe! ❤)“

SRZ

Frankreichaustausch 2012

"Herzlich Willkommen!"

So lauten die ersten Worte von Frau Klapper an die Austauschschüler aus Frankreich. Doch nicht nur Schüler sind zu Besuch an unserer Schule: Auch drei Lehrkräfte und sogar die Schulleiterin sind hier zu Gast. Doch letztes Jahr war dies nicht so, denn ein Austausch fand erst gar nicht statt.

Nach 12 Stunden Fahrt gehen nun die Franzosen in unsere 9. Klassen  und besuchen dabei alle Profile. Es ist sehr wichtig, Fremdsprachen zu erlernen, denn durch Sprachen lernt man Leute kennen und so besteht auch große Hoffnung auf neue Freundschaften. An unserer Schule lernen insgesamt 2/3 aller Schüler Französisch, doch in Frankreich lernen nur wenige Schüler Deutsch.

Unsere französischen Freunde lernen nun mit einem vielfältigen Programm die Region Hannover und umseren ganzen Stolz, den Zoo, kennen. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an Frau Böhm-Hauptmeier, die diese Schule gefunden und somit den Austausch erst möglich gemacht hat.

Celya Hein, Homepage-AG

Schüleraustausch Le Mans 2012

Französischaustausch in Mellendorf

Acht junge Französinnen besuchten im Sommer 2012 die achte, neunte oder zehnte Klasse  des Gymnasiums Mellendorf. Der Austausch ist ganz unterschiedlich zustande gekommen.

Lehrerin Nadine Schwarz hat selbst in Frankreich studiert und für die Schülerinnen Laure Marcillaud, Berenice Durand und Victoria van Zuilen  einen drei- bis sechswöchigen Aufenthalt in Deutschland organisiert. Umgekehrt werden ihre Gastgeberinnen Christin Strauch, Henna Geddert und Kristina Bittroff im Herbst nach Le Mans reisen.

Die Schülerinnen lernen alle seit drei oder vier Jahren Deutsch genauso wie die deutschen Gastschwestern  Französisch lernen.  So klappt die Verständigung problemlos. „In Deutschland sprechen wir Deutsch und in Frankreich Französisch, „ erklären France de Malgiaive und Lynn Knapp.

Janine Korn, Janne Frenzel, Fabienne Koch und Svenja Käbitz berichten über den vom Kultusministerium mit Hilfe der Organisation „Brigitte Sauzay“ entstandenen Austausch. Die Schülerinnen und Schüler stellen per Internet den Kontakt zum jeweiligen Gastgeber her. „Sogar Zuschüsse gibt es vom Kultusministerium teilweise dazu“, freut sich Svenja Käbitz. Für drei Monate besuchen die ausgesuchten Jugendlichen das andere Land.

Wenn auch in Mellendorf kein französischer Junge zu Gast ist, weiß Janne Frenzel, dass bei dem vom Kultusministerium organisierten Treffen ein Viertel Jungen waren.

Egal, an welchem Austauschprogramm die französischen Schülerinnen teilnehmen, in einem waren sich fast alle einig. Das Beste in Deutschland sind die Süßigkeiten. Apolline Moel schwärmt von Bonbons mit Waldfruchtgeschmack. Roxane Beust und Laure Rettinger bevorzugen Kuchen und Kekse oder Schokolade. Astrid Charraud, Gastschülerin durch das Voltaire-Programm bei Meike Neumann,  dagegen ist sich sicher, dass Zwiebelkuchen die beste Mahlzeit in Deutschland ist. Marion Terle besucht im Rahmen ihres deutsch-französischen Schulabschlusses ABIBAC für drei Monate das Gymnasium Mellendorf.

BM

Wettbewerbe

Wettbewerbe

Am Gymnasium Mellendorf kann während der Schulzeit an mehreren französischen Wettbewerben teilgenommen werden:

BD-Schreib- und Malwettbewerb von Klett «La vie en BD»   

An diesem Wettbewerb können Schüler und Schülerinnen jeder Altersstufe teilnehmen. Er findet jährlich statt und beinhaltet, dass die Schüler und Schülerinnen zu einem jeweils neu festgelegten Thema einen Comic (BD= bande dessinée) auf französisch erstellen. Das Format beträgt in der Regel eine DIN A3-Seite. Der erste Platz wird mit einer Reise nach Brüssel, in die Hauptstadt der Comiczeichnung honoriert. Die Gewinner der Plätze 2 bis 5 erhalten einen Sachpreis. Außerdem werden die angefertigten  Siegercomics mit Genehmigung des jeweiligen Autors auf der Homepage von Klett veröffentlicht. Für mehr Informationen steht die Klettverlagsseite zur Verfügung (La vie en BD).

Chanson-Wettbewerb von Cornelsen «FrancoMusiques»

Bei diesem Wettbewerb komponieren, schreiben und singen die Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufen I und II ihr eigenes französisches Lied. Der jährliche Wettbewerb findet zwischen Herbst und Anfang des nächsten Jahres statt. Der Sieger / die Siegerin erhält einen beträchtlichen Geldpreis. Auf einer zeremoniellen Feier wird das Siegerlied preisgekrönt. Mehr gibt es dazu auf der Cornelsenseite (FrancoMusiques).

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen unterteilt sich in mehrere Wettbewerbsgruppen: Mittelstufenwettbewerb, Oberstufenwettbewerb und Team Schule.

Beim Mittelstufenwettbewerb können Schüler und Schülerinnen der 8. bis 10. Klasse sich in ihrer Fremdsprache ihrer Wahl mit anderen Jugendlichen messen. Zur Vorbereitung erhalten Teilnehmer  Vorbereitungsaufgaben und -fragen. Jedes Jahr gibt es einen neuen Anmeldetermin für ein in seinem Bundesland ausgerichten Wettbewerb (Anmeldetermin Mittelstufenwettbewerb). Es ist sogar möglich, mit zwei Sprachen an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Es wird zuerst auf Bundeslandebene ein Sieger ermittelt,der sich dann auf Bundesebene mit den anderen Siegern misst. Auf allen Wettbewerbsebenen winken Sach- und Geldpreise.

Beim Oberstufenwettbewerb konkurrieren Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse mit ihren zwei Fremdsprachenqualifikationen in vier Wettbewerbsrunden um den Sprachensieg. Aus 70 Siegern wird dann der Bundessieger ermittelt. Als Hauptpreis gibt es  "in jedem Jahr die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes, mit der eine finanzielle und individuelle Förderung durch das gesamte Studium hindurch verbunden ist" (Quelle: Bundeswettbewerb Oberstufe). Sprachreisen, Ferienaufenthalte, Sach- und Geldpreise gibt es für die anderen oberen Platzierungen. Der Link verweist auch auf Anmeldemodalitäten und Übungsbespiele.

Beim Wettbewerb Team Schule kreiert eine Gruppe von mindestens 3 Schülern bzw. Schülerinnen ab der Klasse 5 einen maximal 12 minütigen mündlichen Vortrag in einer Fremdsprache ihrer Wahl. Das Thema ist frei wählbar. Außerdem muss ein schriftlicher Begleittext beigefügt werden. Der Lehrer bzw. Lehrerin ergänzt die Berichte und Beiträge um einen maximal zweiseitigen Begleitbericht. Die erste Wettbewerbsstufe findet auf Bundesländerebene statt. Danach geht es auf Bundesebene weiter. Zum Abschluss runden Sach- und Geldpreise sowie eine Teilnahme am Sprachenfest (Team Schule Bundeswettbewerb) den Wettbewerb ab.

Einfach mitmachen! Wir helfen Euch / Ihnen!

...und so lernen wir auch Französisch!

Oberstufenexkursion 2014

Der Französisch Leistungskurs von Frau Struckmeier hat im Rahmen des vom deutsch-französischen Jugendwerk organisierten deutsch-französischen Entdeckungstages am 2. April die Firma Gebrüder Heyl Analysetechnik GmbH & Co. KG in Hildesheim besucht.

Das Familienunternehmen existiert bereits seit mehr als 50 Jahren und beschäftigt sich hauptsächlich mit der industriellen Wasseraufbereitung und der Analytik von Wasser. Besonders attraktiv für uns Französischinteressierte ist der Punkt, dass die Firma Gebrüder Heyl Analysetechnik über eine Dependance in Frankreich verfügt. Darüber hinaus hat sie in den 70er Jahren in weitere Länder wie zum Beispiel den USA, Spanien und Italien expandiert.

Unsere Exkursion in das Unternehmen begann mit einer freundlichen Begrüßung seitens Frau Korn, der Assistentin der Geschäftsführung, die uns nach der Mitteilung einiger Grundfakten über das Unternehmen zu einer Führung durch einige wichtigen Räumlichkeiten einlud. Neben interessanten Informationen über verschiedene Geräte zur Testung bzw. Untersuchung von Wasser, erfuhren wir ebenfalls vieles über nationale und internationale Interessenten. Nach der umfassenden Führung durch verschiedenste Fachbereiche wurde uns schließlich noch ein kleiner Einblick in eines der komplexesten Geräte zur Wasseranalytik gewährt. Selbstverständlich durften wir alle möglichen Fragen bezüglich der Technik, aber auch bezüglich der internationalen Vertretungen des Unternehmens stellen.

Ein abschließendes gemeinsames Mittagessen beendete unsere interessante und weitgreifende Exkursion in die Gebrüder Heyl Analysetechnik.

Janne Frenzel

Aktuelles

FSJlerin / FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport zum 01. August 2016 gesucht!

Das Gymnasium Mellendorf und der Mellendorfer Turn-Verein suchen zum 15. Juli 2017 eine FSJlerin / einen FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) im Sport.

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Das GM ist mit zwei Teams bei der Roberta-Challenge 2017 erfolgreich dabei

Am 15.03. fand im Lichthof der Leibniz-Universität Hannover die diesjährige Roberta-Challenge statt. Die GM Schülerteams mit ihrem Coach Martin Reuß belegten Platz zwei und Platz elf in der Senior-Klasse.

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Aschermittwochsgottesdienst in der katholischen Kirche – gestaltet von einem evangelischen Religionskurs

Am Aschermittwoch morgens bewegte sich eine lange Schlange von Schülerinnen und Schülern vom Gymnasium Mellendorf zur katholischen Kirche St. Maria Immaculata. Dort fand ein absolutes Novum statt: Der Gottesdienst zu Aschermittwoch wurde von der evangelischen Religionslehrerin Saskia Soete und ihrem Religionskurs in Klasse 5 mit tatkräftiger Unterstützung der evangelischen Diakonin Anna Thumser, der FSJlerin Laura Schmidt und dem katholischen Gemeindereferent Thomas Schenk gestaltet.

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