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Planspiele

Pimp your town in der Wedemark

Die Klasse 8D nahm vom 19. bis zum 21.09.2016 am dreitägigen Planspiel „Pimp your town“ teil. Bei dem Planspiel ging es darum, Gemeinde-Ratspolitik nachzuspielen und dadurch kommunalpolitische Entscheidungsprozesse auf spannende Weise kennenzulernen. Es fing am Montag damit an, dass wir erstmal mit verschiedenen Spielen (z.B.: Puzzle oder ein Quiz) gelernt haben, wie Kommunalpolitik funktioniert. Das heißt: Wer darf wählen, wie viele Kommunen gibt es in Niedersachsen und wofür ist die Gemeinde zuständig. Danach mussten wir verschiedene Dinge aufschreiben, die wir in unserer Gemeinde verbessern oder haben wollen. Dabei kamen z.B. Ideen wie mehr Zebrastreifen und Ampeln, Laptopklassen in der Schule und gepolsterte Schulstühle heraus. Diese „Anträge“ mussten wir dann den einzelnen Ausschüssen zuordnen. Anschließen haben wir uns dann in die Ausschüsse aufgeteilt, und in den Ausschüssen beraten, was wir per Internet als Antrag für die Gemeinderatssitzung einreichen (jede Fraktion konnte pro Ausschuss jeweils 5 Anträge stellen, die Fraktionen wurden jeweils von einer Klasse des GM, der Realschule und der IGS besetzt). Am nächsten Tag haben wir dann eine Tagesordnung für die große Sitzung am Mittwoch bekommen. Mit der Tagesordnung haben wir dann in unseren Fraktions-Ausschüssen beraten, wie wir zu den einzelnen Anträgen der anderen Fraktionen stehen. Anschließend gab es für jeden Ausschuss eine Ausschusssitzung, wo dann auch die anderen Fraktionen und vor allem die Vorsitzenden der echten Ausschüsse dabei waren. Am Mittwoch war dann erst eine Fraktionssitzung, auf der wir uns auf die Sitzung vorbereitet haben (inzwischen waren von 45 Anträgen nur noch 18 übrig). Anschließend ging es zur Sitzung. Die Sitzung wurde von dem echten Ratsvorsitzenden geleitet. Und der Bürgermeister sowie der Vertreter der Verwaltung waren ebenfalls dabei. Nach drei Stunden Sitzung hatten wir alles abgearbeitet und konnten nach Hause gehen.

Ein Antrag bekam bekam fast alle Stimmen der Teilnehmer: Wir Jugendlichen in der Wedemark wünschen uns, dass auch andere Schüler in der Zukunft die Chance bekommen, mit Spaß zu lernen, wie Kommunalpolitik funktioniert.

Nils Aßmus, 8D

Unter diesem Link gibt es Fotos zu sehen.

PO&LIS 2014

Sehr geehrter Herr Generalsekretär, sehr geehrte Weltbank, sehr geehrte Weltpresse, sehr geehrte NGOs und sehr geehrte Vertreter der Regionen!

Boah, ist das lang! So war die Reaktion vieler, die auf unserem Polis Planspiel diese Anrede täglich wiederholen mussten, um das Wort an die simulierte UN-Generalversammlung zu wenden. Doch was ist dieses Polis Planspiel, bei dem man so formell sein muss?

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Projekte/POLIS 2014/polis2.JPGAls ich nach den 3 Tagen, die wir in Lüneburg verbracht hatten, zurückkam, wurde ich von Freunden und Verwandten gefragt: „Was genau hast du gemacht in Lüneburg, was ist ein Planspiel? Wie kann ich mir das vorstellen?“ Und so ganz konnte ich nie eine Antwort geben, nur eines konnte ich immer mit reinem Gewissen sagen... Es hat Spaß gemacht, war anstrengend und man lernt sehr viel! Um es dann doch noch ein bisschen genauer zu erläutern: POL&IS steht für „Politik und Internationale Sicherheit“ und ist ein Planspiel, bei dem es um internationale Sicherheit geht.

Über 40 Schülerinnen und Schüler aus den Politikkursen im Jahrgang 12 nahmen in diesem Jahr teil, begleitet wurde die Fahrt nach Lüneburg von Frau XY und Frau Lempart, die beide einen Politik-Leistungskurs im 12. Jahrgang unterrichten.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Projekte/POLIS 2014/DSC_014311.JPGOrganisiert ist das Ganze von der Bundeswehr, die dort recht uneigennützig handelt, denn angeworben wurden wir alle nicht. Keiner kam also nach den 3 Tagen mit der frohen Kunde „Mama, nach dem Abitur gehe ich zur Bundeswehr!“ nach Hause. Die zwei Offiziere, besonders Jugendoffizierin Christiane Pumpa, die auch äußerlich voll und ganz meinen Vorstellungen einer Offizieren entsprach (Brille, strenger Zopf und natürlich Uniform) koordinierten das Spiel und haben sich (mehr oder weniger viel) Mühe gegeben, das Spiel interessant zu gestalten. Um es kurz zu halten: Jedes wichtige Land war durch drei Schüler vertreten, dazu gab es die Rolle der Weltpresse, die der NGOs (Greenpeace, Amnesty International) und natürlich die der Weltbank. Für die jeweiligen Regionen waren jeweils ein Regierungschef, ein Staatsminister und ein Wirtschaftsminister verantwortlich, die dann, wie im echten UN-Hauptquartier mit Fähnchen auf dem Tisch, den Reden des UN-Generalsekretärs, nämlich Lukas Rifai, lauschten. Der hatte immer viel zu tun, besonders als die NGOs, vertreten durch Stephanie Rößner, Beatris Kukaj und Vicktoria Kanthak, mit einer Protestaktion für die Schließung des Lagers Guantanamo demonstrieren. Druckmittel war hierbei die Kälte - die drei veranstalteten nämlich einen Sitzstreik vor den Türen, die sich somit nicht mehr schließen ließen. Da draußen Minusgrade herrschten, kühlte es sehr schnell ab und alle froren.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Projekte/POLIS 2014/polis3.JPGNordamerikas Regierungschef, gespielt von Nele von Hörsten, kam dann schnell in Bedrängnis, es müsse doch eine Einigung geben. Natürlich war auch die Presse gleich vor Ort und sämtliche Vertreter der Regionen schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Dank Lukas‘ Verhandlungsgeschick konnte dieser Streit dann gelöst werden, die Wirtschaftsminister begaben sich wieder an die Börse, wo mit echten Polis-Dollar gehandelt wurde, und die Staatsminister kümmerten sich wieder um die Sicherheitspolitik, die an einer großen Weltkarte stattfand. Jede Region versucht bei Polis, für sich und für alle anderen, die möglichst besten Ergebnisse für das eigene Land zu erzielen, denn sonst gibt es Sanktionen. Gleichzeitig ist ein nachhaltiges Handeln von Bedeutung, da auch der Umweltschutz ein Ziel ist. Dies nahmen dann auch alle sehr ernst, sogar Nordamerika, China und Russland taten so viel für den Umweltschutz wie noch nie zuvor.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Projekte/POLIS 2014/polis4.JPGIn der Realität wäre das wünschenswert, im Spiel hat es die Frage aufgeworfen, wie realistisch das Ganze sein müsse. Ein bisschen Realismus kam jedoch spätestens dann auf, als Marlon die Versammlung mit "Allah war mit uns" begrüßte, er hatte die Rolle des arabischen Staatsministers übernommen. In der folgenden Rede erzählte Marlon dann nach einem Polis-Jahr, welches ca. 5 Stunden dauerte, wie es seinem Land ergangen war, denn auch das war Teil des Polis Spiels. Jeder musste eine kurze Rede vor der UN- Generalversammlung halten. Nach einem Jahr wurde dann, anhand von Zahlen, die die Wirtschaftsminister der Länder und die Weltbank ermittelten, eine Bilanz gezogen. Dramatisch war hierbei das zweite Polis-Jahr, denn Indiens Bevölkerung stand hier kurz vor dem Hungertod und der Tsunami in Südostasien sorgte für Probleme, die sich auf die gesamte Staatengemeinschaft auswirkten. Doch im dritten Polis-Jahr ging es dann wieder bergauf! Aufgrund von guten Verträgen und einem besseren Miteinander konnten wir unser Polis Spiel mit einer halbwegs positiven Bilanz abschließen.

tl_files/Dokumente/Upload-Archiv/Projekte/POLIS 2014/poliss.JPGGelernt haben wir vor allem, wie das Handeln eines Staates gleichzeitig einen anderen Staat beeinflusst, wie komplex die internationalen Zusammenhänge sind, wie schwierig es ist, gute Entscheidungen für ein Land zu treffen und wie schnell mit Macht auch Verantwortung kommt. Für jeden, der sich auch nur ein bisschen für Politik interessiert, ist Polis auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Eine tolle Erfahrung für uns war auch der von der Bundeswehr organisierte Vortrag von zwei pakistanischen Offizieren, den wir am letzten Tag hören durften. Auch wenn unsere kritischen Fragen bezüglich des Atom-Programms des Irans nicht wirklich beantwortet wurden, war es doch sehr interessant, etwas über Pakistan zu erfahren.

Alles in allem kann man also von drei sehr gelungenen Tagen reden!

Kathrin Klose

POL&IS 2013

PO&LIS ist ein Politik-Planspiel, für das seit ein paar Jahren die Politikinteressierten des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Mellendorfs nach Duderstadt in den Harz fahren. Dort stellen sie die Vereinten Nationen und die internationale Politik in Krisen-Situationen dar.

Die Erwartungen: Gerade durch die Worte, in die wir in PO&LIS eingeführt wurden, haben sich bestimmte Erwartungen an das Planspiel gebildet. "Das ist eure Welt, macht was draus". Das hieß für uns, sämtliche Konflikte oder Krisen, die uns vielleicht entgegnen würden, ohne sämtliche historische Vorbelastungen oder tatsächliche Positionen der Staaten, die wir in dem Spiel vertreten, zu bekämpfen und zu lösen. Was erhofften wir an Erfahrungen mitzunehmen? Sich in angemessenen Situation professionell zu verhalten, Einblicke in die Komplexität der politischen Entscheidungsprozesse auf nationaler und internationaler Ebene und vor allem detaillierte Kenntnisse hierzu zu gewinnen.

Wie es tatsächlich war: Nachdem jeder einer Position in einer Region (Wirtschaftsminister, Staatsminister und Regierungschef) oder einem Amt wie z.B des UN-Generalsekretär zugewiesen wurde, konnte die Simulation beginnen. Die Tagesschau verkündete uns, welchen Konflikten oder Krisen wir in diesem Jahr begegnen sollten. Guerilla-Kämpfer in der Region Arabiens, Piraterie am Horn von Afrika oder Waldbrände, die die Bestände des Regenwalds in Südamerika bedrohten. Aus jedem Feld boten sich uns Bedrohungen. Auch der Klimawandel war ein stetige Ursache für Konflikte zwischen den Vereinten Nationen (die USA gegen die restlichen Nationen). Wie vielleicht vorher schon aufgrund unserer Vorstellungen an PO&LIS zu erwarten war, waren die ersten "PO&LIS-Jahre" nicht allzu aufreibend: Angelehnt an die realen Postionen Deutschlands in der Außen-und Sicherheitspolitik wurde viel gespendet, viel für den Klimawandel getan und vor allem sich selbstlos am Frieden in der Welt beteiligt, egal welche Region vertreten wurde. Zum Beispiel rüstete Russland schon im ersten PO&IS-Jahr sofort alle seine Atombomben ab, in der realen Welt nie vorstellbar. Die Bedrohungen waren mit großer Zusammenarbeit der Staaten schnell behoben. Dann wurde es uns etwas zu unspektakulär und die Staaten begangen, angelehnt an Vorstellungen über Sanktionen gegen die USA, weil sie so wenig gegen den Klimawandel taten und an ihrer Rüstungspolitik festhielten, Sicherheitsverträge zu schließen und sich gegen die USA zu verbinden. Gerade als diese Entwicklungen das Spiel richtig spannend werden ließen, waren die drei Tage um und wir fuhren nach Hause. Jedes PO&LIS-Jahr endete mit der UN-Generalversammlung, in der, geleitet von der UN-Generalsekretärin, jeder in einer Rede die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Entwicklungen seiner Region vom letzten Jahr resümieren sollte.

Fazit: Wie vorher auch erwartet, haben wir viel zum Aspekt der Professionalität hinzu gewonnen. Mit Hilfe des "Dress-Codes", durch den sich größten Teils  jeder mit einem Blazer oder einem Jackett angezogen hat, die Reden und das Einfinden in die Rolle eines Vertreters der Vereinten Nationen lernten wir, wie man sich in bestimmten Situationen darzustellen hat. Auch durch die wirtschaftlichen Bedingungen, seien es Agrar-, Industrie- oder Energiegüter, wurde noch mal betont, wie schwer es für ein Land ist, sich international zu beteiligen, wenn einfach die finanziellen MIttel dazu fehlen.

Im Großen und Ganzen, obwohl natürlich Einzelheiten noch verbessert werden könnten (z.B hatten wir keinen Internet-Anschluss, wodurch wir uns nicht so detailliert informieren konnten), ist PO&LIS eine sehr schöne Möglichkeit, sich interaktiv der internationalen Politik anzunähern und auch seine Mitschüler mal von einer anderen Seite zu sehen. Dies sind Gründe dafür, dass man auf jeden Fall selber einmal an so einer Simulation teilnehmen sollte.

Kira Glowienka

Management Information Game - MIG 2012

In Fahrgemeinschaften kamen die Schüler der Klasse 10C um halb neun morgens zum Sennheisergelände nach Wennebostel, wo sie sich am Pförtnerhaus mit ihrer Klassenlehrerin Frau Lempart trafen. Dort wurden sie dann abgeholt und über das sorgsam gepflegte Firmengelände geführt, bis sie zu einem alten Fachwerkhaus gelangten, dessen Tür sich vollautomatisch öffnete. Im Foyer befanden sich an allen Wänden Vitrinen, in denen Kopfhörer und Mikrofone ausgestellt waren. Im ersten Stock befand sich der große Präsentationsraum, der für die Schüler eine Woche lang bereit stand.

Nachdem jeder Platz genommen hatte, traten vier Personen vor die Gruppe und stellten sich vor. Frau Seegrün, Herr Ebeling und Herr Opilz waren Auszubildende bei Sennheiser, die uns über die Woche begleiten würden. Der vierte Mann stellte sich als Herr Warfelmann vor und erklärte, was die Schüler für diese Woche zu erwarten hätten.

Das MIG sei ein Planspiel, bei dem es darum geht, in die Rolle eines Wirtschaftsteilnehmers zu schlüpfen, Erfahrungen zu sammeln und ökonomische Abläufe zu verstehen. Die Klasse würde in drei Gruppen aufgeteilt werden, die konkurrierende Unternehmen darstellen und diese innerhalb von vier Tagen versuchen, an die Spitze des Marktes zu treiben. Hierbei würde an jedem Tag eine Spielrunde stattfinden, die ein Geschäftsjahr verkörpert. Des Weiteren stünden Fachleute aus der Wirtschaft zur Verfügung, die jeden Vormittag während der Informationsblöcke ihr Wissen und ihre Erfahrung zu verschiedenen Themenbereichen wie Buchhaltung, Marketing oder auch zum Bankenwesen an die Schüler weitergeben würden.

Am Donnerstag solle ein Präsentationsabend stattfinden, bei die Gruppen ihr Unternehmen und Produkt darstellen würden und für Fragen aus dem Publikum, das potentielle Käufer imitierten würde, zur Verfügung stünden. Nach der Präsentation und dessen Auswertung, bei der eine Siegergruppe gewählt wird, hätten die Schüler anschließend die Chance den Gästen Fragen über Berufschancen oder allgemeinen Wirtschaftsthemen zu stellen. Am letzten Vormittag sollten die Geschäftsergebnisse argumentativ und graphisch aufbereitet werden, denn darauf würde eine Hauptversammlung stattfinden, bei der die Gruppen rollengerecht als Vorstand ihren kritischen Aktionären, ihrer Klasse, Rede und Antwort stehen müssten.

Als Einleitung in das Spiel zeigte Herr Warfelmann dem Plenum, wie eine Erfolgsrechnung aufgebaut ist, welchen Sinn sie hat und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. In dieser komplizierten Rechnung müssen Angebotsmenge und Verkaufspreis festgelegt werden und sämtliche anfallende Kosten würden addiert werden, die dann vom Umsatz subtrahiert werden müssen, um schließlich einen Gewinn zu erhalten. Das richtige Kalkulieren spiele hierbei die wichtigste Rolle. Die Schüler stimmten nun über ein gemeinsames Produkt ab, eine Armbanduhr, und konnten es kaum abwarten, in das Geschäftsjahr zu starten.

Am Mittag saß die Klasse zusammen in der Cafeteria und genoss die leckeren Speisen bei lebhaften Gesprächen. Während der ganzen Woche standen den Schülern außerdem ebenfalls kostenlose Snacks und Getränke zur Verfügung.

Nachmittags zogen sich dann die drei Gruppen in separate Konferenzräume zurück und trafen Entscheidungen über Unternehmensziele, Design des Produkts und den Namen ihrer Firma. Die Schüler teilten sich Aufgaben zu und begannen gemeinsam das Geschäftsjahr zu bewältigen. Die ständig veränderten Umweltfaktoren machten das Unterfangen auch nicht leichter, da die Schüler sich diesen schnell und effizient anpassen und manchmal ihre komplette Rechnung auf den Kopf stellen mussten. Zum Beispiel mussten die Gruppen darüber nachdenken, welche Konsequenzen ein fallender Dollarkurs für den Absatz im Ausland hat und wie man diesen vorteilhaft nutzen kann.  Herr Warfelmann besuchte die Gruppen regelmäßig, um ihnen bei Fragen zu helfen und wertvolle Tipps zu verteilen. Außerdem spielte er das Finanzamt und überprüfte die Bücher der Unternehmen und agierte gleichzeitig als Unternehmensberater, der bezahlt werden musste, wenn in der Erfolgsrechnung Fehler auftauchten. Um etwa 18 Uhr waren alle Gruppen fertig und die Schüler hatten Feierabend.

Jeden Tag erfolgte nach dem Informationsblock eine Auswertung des Geschäftsjahres der Unternehmen im direkten Vergleich zueinander. Aufmerksam notierten sich die Schüler sowohl den Wert der Qualität des Produktes, als auch Absatzzahlen und begangene Fehler, damit sich das Unternehmen im kommenden Jahr weiter verbessern kann.  Die nächste Runde konnte nicht schnell genug beginnen.

Am Donnerstag waren alle Schüler besonders schick gekleidet. An diesem Tag arbeiteten die Unternehmen neben dem Geschäftsjahr nämlich noch eine Präsentation aus, die sie am Abend vor Publikum halten würden. Alle Gruppen gaben sich hier große Mühe, zeichneten und bastelten Modelle ihres Produktes, drehten Werbespots und Umfragen und überlegten sich Besonderheiten an ihrer Uhr, die die potentiellen Kunden von ihrer Uhr überzeugen könnten.
Um 19 Uhr war es dann so weit und die Timeless AG, Kronos AG und die Versus AG stellten nacheinander stolz ihre Produkte vor und waren in der Lage, locker und keck auf allerlei Fragen des Publikums, das aus Lehrern, Eltern und Unternehmern bestand, zu antworten. Dann stimmten die Kunden in geheimer Wahl über den Sieger ab. Währenddessen traten drei Schüler nach vorn und dankten allen Teilnehmern der letzten Woche, den Azubis, den Lehrern und besonders Herrn Warfelmann.

Die Timeless AG wurde unter Spannung zum Sieger ernannt. Anschließend wurde das Buffet eröffnet und alle Schüler hatten die Möglichkeit sich mit den Unternehmern zu unterhalten und Fragen zu stellen. Etwa um 21 Uhr gingen auch die Letzen heim.

Freitagvormittags stellten die Unternehmen, nachdem die letzte Auswertung erfolgt war, ihre Bilanzen, Werte und Prognosen graphisch dar. Bei der Jahreshauptversammlung stimmten die Aktionäre der Unternehmen über die Höhe einer Dividende ab. Daraufhin wurde die gesamte Woche ausgewertet.

Abschließend aß die Klasse noch einmal gemeinsam zu Mittag.

Zurückblickend war die Woche für alle Schüler eine sehr große Bereicherung, da jeder sich in einem Bereich völlig entfalten konnte und jedem Schüler die Möglichkeit gegeben war, seine besonderen Fähigkeiten zu beweisen. Außerdem war der Einblick in die Wirtschaft und ökonomische Prozesse sehr interessant und lehrreich.

Celine Brieger, 10C

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